Etwas, das wir Rückgrat nennen (mit Simon Pycha)
Shownotes
Kennt ihr das, wenn ihr eine App auf dem Homescreen neusortiert und trotzdem immer wieder auf den Button drückt? Die einen nennen es Muscle Memory, wir sagen: Entzugserscheinungen. Und wieso dieses Suchtverhalten problematisch ist, wieso YouTube die Megamacht ist, die sogar jetzt die BBC bezirzen kann und wohin junge Leute und Businessmenschen nun gehen - alles heute.
➡️ Netzpolitik zur Umfrage, wen ein Social Media-Verbot beträfe - Eltern und junge Menschen: https://netzpolitik.org/2026/875-eltern-und-kinder-befragt-social-media-verbot-ist-nicht-die-beste-loesung/
➡️ Einladungscode zu LYNQ (https://lynq.me): GYFFB3 (im App Store und Play Store)
Kapitelmarken, KI-unterstützt 00:00:00 - Hallo Simon! 00:00:43 - Housekeeping 00:11:50 - TikToks Altersverifizierung in Europa 00:15:20 - Neues zum Social Media-Verbot in Australien 00:21:11 - Studie zu Social-Media-Regeln in Deutschland 00:27:01 - Roblox' Altersverifizierung 00:32:20 - Jenga! 00:34:57 - Die Plattformstrategie der BBC 00:41:00 - YouTube lockert Werberichtlinien 00:44:57 - 2016core 00:47:05 - Disneys Threads-Debakel 00:49:51 - Funktionen und Emotionen
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00:00:00: Hallo Simon.
00:00:01: Hi.
00:00:02: Schön, dass ich wieder hier sein darf.
00:00:03: Ja, schön, dass du wieder da bist.
00:00:04: Als du letzten Mal da warst, haben wir hier nicht öffentlich gemacht, aber du sagst, ich in Mainland im Hotel.
00:00:09: Und jetzt... Das
00:00:10: wusste nicht mal, ich glaube nicht.
00:00:14: Und jetzt hier schön am Sonntagabend zu Hause im warmen Wohnzimmer.
00:00:17: Es ist nicht ganz so gut wie das warme Myland, aber immerhin.
00:00:19: Bei mir ist heute Simon Pücher und du bist der Typ, der diese geilen Analysen auf dwdl.de schreibt.
00:00:25: Du bist Social Media Analyst für Eins Live, das heißt, du hast auch eine gewisse Verbindung mit Dennis Horn, auch wenn Dennis da eigentlich mehr Radio macht als Internet.
00:00:32: Und du schreibst so tolle Texte, dass ich damals gedacht habe, du musst unbedingt herkommen.
00:00:36: und jetzt freue ich mich, dass du schon das zweite Mal hier bist.
00:00:39: Ich wollte gerade sagen, jederzeit immer wieder gern.
00:00:42: Das
00:00:42: wollte ich hören.
00:00:44: Wir müssen heute ein bisschen, also alles, was Leute, die Haken hören, an Themen mit diesem Podcast verbinden, kommt heute einmal vor, würde ich sagen.
00:00:53: Ich habe aber ein bisschen Housekeeping zum Start.
00:00:55: Ich möchte zunächst auf eine Nachricht von Hending eingehen, der mir geschrieben hat, dass er sehr irritiert war, als wir in der letzten Episode über Threema gesprochen haben.
00:01:03: Dennis und ich haben uns da so ein bisschen hochgeschaukelt und haben darüber gesprochen, dass Threema jetzt an einen deutschen Kapitalgeber verkauft wird oder die vornehmlich investieren dort.
00:01:14: Und haben so ein bisschen uns darüber lustig gemacht, dass Dreamer ja kaum noch Nutzerin und Nutzer hat.
00:01:18: Und Henning hat aber einen Punkt, denn er hat geschrieben, es ist natürlich super schade, wenn man eine funktionierende App hat, die alle privatsphäre Anforderungen erfüllt europäisch ist.
00:01:28: Und man sich dann darüber lustig machen, gleichzeitig Werbung für WhatsApp macht.
00:01:32: Da gehe ich natürlich mit, Hennings Einschätzung, weil wir ja eigentlich große Fans von solchen Modellen sind, die eben hierzulande entstehen und wollten nicht so rüberkommen, dass wir sagen, scheiß Dreamer.
00:01:42: Man muss leider aber der Realität auch ein bisschen ins Auge blicken.
00:01:45: Das gehört, glaube ich, auch zu weit dazu, dass Trima nicht so richtig ein Fluckehör aufgebaut hat.
00:01:49: Zumindest geht es mir so, gegen Stan das so.
00:01:52: Ich weiß nicht, ob du das nutzt.
00:01:54: Es ist ein bisschen schade, weil man würde es sich eigentlich wünschen, weil die Idee so gut ist.
00:01:58: Und natürlich ist es ärgerlich, wenn man sagt, naja, da gibt es jetzt zum Beispiel Signal, dass viele dieser Sicherheitsansprüche auch erfüllt, aber eben auf AWS-Servon liegt und damit, wenn der Knopf gedrückt wird, wir da auf allen nicht mehr zugreifen können.
00:02:11: Ich will jetzt hier keine Disziplin schüren, aber ja, es ist einfach nur sehr schade, dass bei Threema jetzt eben so ein großer Kapitalkonzern einsteigt, der möglicherweise, da die ein Certification voran treibt, vielleicht aber das Ding auch so ein bisschen wieder zum Fliegen bringt.
00:02:24: Mal sehen.
00:02:26: Ich weiß nicht, welche Gefühle du dazu
00:02:28: hast.
00:02:28: Ich hab ganz wenig Gefühle zu Messaging Apps, weil ich selber, ich bin so ein ganz OG WhatsApp Nutzer und mach das sehr wenig selbst reflektiert, vielleicht ein bisschen zu wenig.
00:02:40: Aber
00:02:41: ich muss Signal jetzt nutzen, weil unsere Unigruppe umgestiegen ist von WhatsApp auf Signal.
00:02:48: Und ich glaube, ich komme so langsam auf den Riecher vielleicht.
00:02:53: Gut.
00:02:53: Beim nächsten Mal bekommst du ein Erfahrungsbericht.
00:02:57: Signal benutze ich auch viel und gerne, aber leider ist das nicht so verbreitet wie WhatsApp bislang.
00:03:02: Ich habe aber so ein bisschen das Gefühl, es könnte durch dieses dauerhaftes Städtotropfen höhlte in Steinmäßige über digitale Souveränität sprechen.
00:03:10: jetzt ein bisschen Veränderung nach einkommen.
00:03:13: Definitiv.
00:03:14: Das wollte ich auf jeden Fall einmal kurz weggeräumt haben.
00:03:17: Und dann zwei Sachen, die so ein bisschen Haken dran binnenblick sind, die ich aber auch interessant finde.
00:03:21: Ralf Rasibo, unser Archivar.
00:03:24: hat geschrieben, dass ein weiterer Rekord eingestellt wurde.
00:03:27: Denn wie schon vom vierzehn Februar bis zum ersten März, zwanzundvierundzwanzig und vom dreizehn Oktober bis zum vierzehn Oktober, zwanzundvierundzwanzig gab es auch in diesem Jahr zum Jahresanfang.
00:03:37: Sechs Folgen mit je über einer Stunde hintereinander.
00:03:40: Heute müssen wir also eigentlich wieder kürzer werden.
00:03:42: Den gefallen tun wir aber glaube ich nicht, wenn ich so oft das Themenpapier gucke.
00:03:46: Boah, es ist viel, aber ich freue mich.
00:03:49: Aber ist es so geil, dass einfach auch solche, solche Streaks inzwischen bei unseren Archivaren auf fallen und dann auch angesprochen werden.
00:03:56: Und apropos Haken dran Nerd fand ich auch ganz toll.
00:03:59: Dennis hat in der letzten, vorletzten Folge angekündigt, dass ich mich in ein Thema reingeschraubt hätte.
00:04:04: Dann habe ich gesagt, ich bin die Tine Wittler der AGBs.
00:04:07: Und dann habe ich nachgeschoben, ich weiß aber nicht, ob Tine Wittler wirklich jemals mal geschraubt hat.
00:04:12: Und Enter, Enter, Enter hat herausgefunden, dass in der Folge Tine Wittler räumt auf Schluss mit dem Blau.
00:04:18: in Minute vier Sekunde, thirty-fünf, Tine Wittler tatsächlich schraubt.
00:04:24: Ich hab das Bild vor mir und das ist grandios.
00:04:27: Ist das nicht so geil, dass wir Leute haben, die sagen, das finde ich doch mal raus, ob Tina Wittler nicht selber geschraubt hat?
00:04:33: Ich hatte mich vorher gefragt, ich sehe auch den Kommentar hier von Henning.
00:04:37: Hattest du schon einen richtigen Shitstorm, so einen richtigen Hacken dran?
00:04:41: Interessanterweise und das wundert mich wirklich.
00:04:44: Wir haben ja die ersten eineinhalb Jahre eigentlich nur über Elon Musk gesprochen und die ganzen Musk-Fanboys, die sind irgendwie ausgeblieben.
00:04:50: Das ist nicht passiert.
00:04:51: Es gab so einzelne Leute, die bei Apple Podcasts einen Stern gegeben haben.
00:04:56: Weil wir, wie es heißt, uns unsere eigene Realität zusammenstricken.
00:05:00: An der Stelle kleine Hinweis, wenn ihr uns per Apple hört.
00:05:02: Hinterlasst doch mal eine Bewertung, das hilft uns tatsächlich sehr, sehr viel, wenn ihr da ein paar Sterne gebt und ein bisschen was schreibt.
00:05:08: Aber nee, so richtig um die Augenflung ist mir hier noch nichts.
00:05:12: Ja, spricht ja für dich.
00:05:13: Weiß ich nicht.
00:05:14: Also weiß ich nicht.
00:05:15: Ja,
00:05:15: wobei...
00:05:16: Das heißt ja auch, dass man niemand auf den Schlips tritt.
00:05:19: Das stimmt.
00:05:19: Wobei, also ich finde, am besten sind die Shitstorms, bei denen man weiß, dass man eigentlich recht hat.
00:05:26: Ich, das Problem ist, das ist, glaube ich, bei neunzig Prozent der Shitstorms, das Problem ist, dass die Person gegen die ergerichtet ist, glaubt, dass sie recht hat.
00:05:34: Ja, ah, Mann.
00:05:36: Na ja.
00:05:36: Also ich hatte das bisher einen und der hat sich nur so halb gelohnt.
00:05:40: Was
00:05:40: hast du denn gemacht?
00:05:41: Ähm, ich hab vor einem Jahr ... die Auswahl für die Jugendwortliste des Jahres kritisiert und hatte gefordert, einen Begriff runternehmen zu lassen und hatte das auf allen möglichen Kanälen geteilt und nur auf Threads ging das viral und hat bis, glaube ich, dato über eine halbe Million Leute erreicht.
00:06:02: War das das T-Wort?
00:06:04: Ja, das böse T-Wort.
00:06:06: Ich hatte auch nochmal erklärt, warum und hatte auch die Bildungsstätte Anne Frank zitiert, also sehr nüchtern, sehr neutral.
00:06:13: Es hat ja eigentlich wenig Aufschrei bzw.
00:06:18: wenig Aktionismus in sich.
00:06:21: Und ich muss sagen, über sowas kann ich mich halt ganz stark eschofieren, weil ich habe wirklich Replies bekommen, die waren irre.
00:06:30: Und das hat mich sehr amüsiert.
00:06:31: Aber
00:06:32: weil du... ...dass nehme
00:06:32: ich mir Feedback immer sehr zu Herzen.
00:06:34: Weil du ja auch da in deinem eigenen Verhalten keinen Fehler erkannt hast.
00:06:38: Genau, also ich glaube auch bis heute, und ich glaube das hält auch an, dass ich mich da natürlich irgendwie im Recht sehe, beziehungsweise, dass ich einfach davon ausgehe, dass mein Argument Hand und Fuß hat.
00:06:48: Aber trotzdem fand ich es ganz spannend, dass das da irgendwie, also vor allem auf der Plattform Anklang gefunden hat, als auch die Art der Reaktionen.
00:06:56: Also man merkt da schon, dass das sehr von der Plattform abhängt, was da zurückkommt.
00:07:01: Und in meinem Fall war das wirklich spannend und unterhaltsam.
00:07:06: Ja, so was ist uns hier irgendwie noch nicht passiert.
00:07:09: Also, hm, aber vielleicht kommt das ja noch.
00:07:12: Ich wünsche euch auf die positiveste Art und Weise, wie man das sagen kann.
00:07:16: Danke.
00:07:17: Ansonsten noch zwei kleine Hausgebindgeschichten.
00:07:19: Das eine ist das Nick Bohle, der andere Haken daran Archivar, uns korrigiert hat, weil wir haben behauptet, dass Gelbe noch keine Spiele im Fediverse und er hat geschrieben, die Antwort lautet natürlich Schach.
00:07:30: Also es gibt tatsächlich einen Schachkleint oder ein Schachspiel, das du über das Fediverse spielen kannst.
00:07:36: Okay, und dann das kleine Follow-up zum Thema KI-Schulpreis.
00:07:40: Wir haben da in der letzten Folge drüber gesprochen.
00:07:43: Und für die, die es nicht mitbekommen haben, dass Land NRW vergab, gemeinsam mit zwei Stiftungen einen... Preis an Schulen für die, die den kreativsten Umgang mit künstlicher Intelligenz sozusagen in der Schule installiert haben.
00:07:56: Und der Preis geht nach NRW in das Karl-Fuhl-Rot-Gymnasium in Wuppertal.
00:08:01: Die haben den KI-Schulpreis in den Jahr zwei Tausendfünfundzwanzig bekommen und damit auch vierzigtausend Euro Preisgeld, weil die eine... KI Agent oder AI Agent entwickelt haben, der eben mit Schülerinnen gemeinsam auf eine Antwort kommt, indem er Rückfragen stellt und dadurch, wie es heißt, beim Denken unterstützt.
00:08:19: Und viele Leute haben zu diesem KI-Schwülpreis eine sehr starke Meinung gehabt, auch im Discord.
00:08:24: Wir haben ja eine begleitende Community zu diesem Podcast auf www.hackmann.org.
00:08:29: Und haben dann eine sehr starke Meinung, weil sie sagen, naja, das ist eigentlich, damit schafft sich ja der Unterricht am Ende selber ab.
00:08:38: Es ist so die eine Schlagseite, die andere Schlagseite ist so, ja, also am Ende fördert das die Verdummung von jungen Menschen und hilft es eigentlich nur am Ende, sie in weitere digitale Silos zu quetschen.
00:08:50: Beide ist Argumente, die ich verstehen kann.
00:08:53: Auf der anderen Seite bin ich auch so, dass ich sage, es ist halt In der Illusion zu glauben, es wäre möglich, jetzt noch Schulunterricht durchzuführen, indem Schülerinnen gar keinen Kontakt mit KI haben.
00:09:03: Und dann aber sozusagen die Schulen, also ob jetzt Schülerinnen oder Lehrerinnen oder alle gemeinsam irgendwie so zu motivieren zu sagen, denkt euch mal irgendwas damit aus, was sozusagen euch hilft, ist glaube ich ein förderlicherer Umgang damit als zu sagen, wir machen die Augen zu und gehen einfach davon aus, dass es diese KI nicht gibt, auch wenn Schülerinnen damit ihre Hausaufgaben sowieso selber machen.
00:09:26: Ist ein bisschen mein Gefühl dazu, aber weiß nicht.
00:09:30: Ich finde das so spannend, weil die Diskussion ist soweit von mir weg.
00:09:33: Ich habe keine Kinder und meine Schulzeit ist jetzt auch ein paar Jahre her.
00:09:36: Aber was in meiner Bubble stattfindet, ist die LinkedIn-Diskussion darum neue Schulfächer einzuführen.
00:09:43: Und die gibt's ja seit eh, eh und je.
00:09:45: Also das ist ja kein neues Phänomen, das bei jedem Branchenwandel irgendeine Stimme sich erhebt und sagt, das hätten wir schon längst in der Schule verankern müssen.
00:09:54: Mittlerweile, ich hatte einen ganz ironischen Beitrag dazu gesehen, dass jetzt verfolgt wird, dass es eigentlich dafür einen Preis geben müsste.
00:10:01: Ich weiß leider nicht mehr von wem, wie oft das der Fall ist und bei was.
00:10:05: Und das findet in meiner Realität statt die Diskussion, ob es diese Schulfecher geben sollte oder nicht.
00:10:11: Aber ich
00:10:11: bin die Preise an sich gut.
00:10:12: Da rennst du ja ausgerechnet bei mir offene Türen an als jemand, der ja selber Medienkompetenz in Schulen leert und der eben total... Also, hundertprozentig reicht es nicht, das interdisziplinär auf die Fächer zu verteilen und zu sagen, da machen die ein bisschen in Deutschunterricht, ein bisschen im Politikunterricht.
00:10:27: Nee, du musst Medienkompetenz.
00:10:28: Das muss meines Erachtens einfach werden, weil die Leute, also die jungen Menschen brauchen einen Ort.
00:10:35: ist, aber ein festen Ort, an dem sie auch solche Fragen mal stellen können.
00:10:38: Und das passt im Geschichtsunterricht dann einfach nicht.
00:10:41: Auch nicht, wenn man dann mal so nebenbei ein bisschen über Internet redet oder Medien, glaube ich.
00:10:46: Voll, ich hätte mir das selber gewünscht.
00:10:48: Also wenn ich zurückblickte, das wäre mein Fach gewesen.
00:10:51: Aber ich finde irgendwie ist das so was Deutsches, das zu fordern.
00:10:55: Also ich fühle mich auch so heimlich.
00:10:57: Also wenn mich jemand fragt, was ist der Nationalstolz, dann sage ich... dass was in Schulen gelehrt wird und was ich fordere, was da reinkommt.
00:11:05: Ich verstehe den Punkt, aber es ist auch wahnsinnig deutsch gleichzeitig, dass es immer noch nicht in den Schulen angekommen ist.
00:11:10: Also, weißt du, es ist halt beides sehr typisch deutsch irgendwie.
00:11:14: Ich finde ihn ganz interessant, weil der WDR zitiert, Luisa Büchler ist ein Schülerin dieses Gymnasiums, das Karl-Fuhrod-Gymnasiums in Wuppertal, und sie sagt, wenn man KI falsch nutzt, dann gibt man in gewisser Weise seine Intelligenz auf, weil man KI für sich arbeiten lässt, aber wenn man richtig damit umgehen kann, dann gibt es einem... einem ein viel größeres Wissensbrett, weil KI leichter erklären kann, als irgendwelche Sachtexte.
00:11:36: Also, ich finde Sachtexte-Dischiffrieren trotzdem spannend, aber ich bin auch thirty-six und nerd, aber ich finde, das ist natürlich genau die richtige Beobachtung zu sagen, es geht nicht darum, das komplett zu verbieten, Leute, sondern irgendwie einen guten Umgang damit zu finden.
00:11:51: Was uns übrigens direkt in die Welt der jungen Menschen trägt, damit ihr auch in Deine Welt sehen wollt, bitte.
00:11:58: Da, wo wir sowieso sind.
00:11:59: Da, wo wir eh sind.
00:12:00: Du bist aber ja auch deutlich jünger als ich.
00:12:01: Wie alt bist du, Simon, um das einmal zu verstehen?
00:12:04: Das sage ich öffentlich nicht.
00:12:05: Ach,
00:12:05: wirklich?
00:12:05: Aber toll.
00:12:06: Nein, wir sind ja schon neunzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnze.
00:12:18: Also TikTok hat angekündigt, berichtet Reuters, dass sie in komplett Europa neue Altersverifikationen einführen werden, weil sie den Druck der Regulierungsbehörden spüren.
00:12:28: Es gibt ein nicht weiter gemeldetes oder erklärtes System, das ein Pilotprojekt in Großbritannien war, das eine Mischung aus Profilenformationen, geposteten Videos, Verhaltenssignalen nutzt, um daraus zu erschließen, ob der Nutzer oder die Nutzerin minderjährig ist oder nicht.
00:12:44: Also so ein bisschen wie diese KI-Prozesse, über die wir schon gesprochen haben, aber ein bisschen größer ist.
00:12:48: Es geht nicht nur darum, Selfie zu machen, sondern ein ganzes Nutzungsverhalten wird ausgelesen.
00:12:52: Wir haben über dieses Modell in Großbritannien und über Ableger davon und ähnliche Modelle schon mal gesprochen.
00:12:58: Das soll jetzt eben nach ganz Europa kommen oder in die ganze EU vermutlich auch ein bisschen der EU-Kommission zu signalisieren, dass man etwas tut.
00:13:07: Also ich glaube, da steckt auch viel einfacher Aktienismus drin.
00:13:11: Voll.
00:13:13: Ich hatte mich bei dem Thema gefragt, ich bin mit zwei älteren Geschwistern aufgewachsen, die auch deutlich älter sind als ich, mich jetzt nicht abgehalten.
00:13:21: Also auch mein Nutzungsverhalten.
00:13:22: Ich glaube, dass ich überhaupt, also schon natürlich irgendwie sehr klischeehaft das gesucht hätte als zehnjähriger, was man als zehnjähriger sucht.
00:13:31: Ich glaube aber, dass ich genug Möglichkeiten gehabt hätte, das zu umgehen.
00:13:36: Ja, klar.
00:13:38: Ja, also natürlich.
00:13:41: Das Ding ist aber auch, das ist ja so eines der Top Argumente für das Verbot oder gegen das Verbot.
00:13:47: oder in der Diskussion, ob es ein Social Media Verbot für Männer geben soll.
00:13:51: Naja, nur weil es Rauchen verboten ist, heißt es ja nicht, dass zwölfjährige nicht auch schon mal einer Zigarette gezogen haben.
00:13:58: Gleichzeitig muss man dazu sagen, ich glaube, es rauchen deutlich weniger zwölfjährige, weil es verboten ist.
00:14:04: Definitiv.
00:14:05: Andererseits glaube ich, dass die Mario-Hana-Legalisierung in Deutschland dazu geführt haben, dass Kiffen noch ein bisschen uncooler geworden ist.
00:14:11: Das wäre so meine Einschätzung, oder?
00:14:15: Auch nicht so meine Bubble, aber das kann ich mir gut vorstellen.
00:14:18: Meine Mama hört das.
00:14:22: Aber ich habe so das Gefühl, dass es so weniger, aber das führt uns ein bisschen weg vom Thema.
00:14:27: Ich finde auf jeden Fall interessant, dass TikTok sozusagen hier jetzt diesen Schritt geht proaktiv in Europa diese Entwicklung einbringt, die gleichzeitig aber ja möglicherweise eben auch eine andere Diskussion aufmacht für die Kommission.
00:14:39: Denn die Frage ist dann, naja, sind die Daten der jungen Menschen eigentlich gut geschützt, wenn irgendwelche Server, die irgendwo auf der Welt stehen, alles, was die Menschen da reinstecken, so auswerten, um zu überprüfen, wie alt sie sind, klammer auf.
00:14:50: Machen Sie wahrscheinlich eh schon seit Jahren klammer zu.
00:14:52: Also diese Profilbildung passiert ja ohnehin.
00:14:56: Also abwarten, wie gut das funktioniert.
00:14:58: Ich habe da so ein bisschen, mein Bauchgefühl sagt mir so ein bisschen, dass das Nutzungsverhalten eines dreizehnjährigen und eines fünfzehnjährigen und eines siebzehnjährigen durchaus ähnlicher sein kann, als man glaubt auf TikTok.
00:15:09: Das glaube ich auch.
00:15:10: Vor allem, wenn ich mir so angucke, was für Funktion TikTok in sehr kurzer Zeit irgendwie umsetzen muss, dann gehe ich auch davon aus, dass das vielleicht nicht ganz zu Ende gedacht ist, alleine wie es anwendungstechnisch gestaltet wird.
00:15:23: Also wir hatten glaube ich beim letzten Mal auch über Beschwerdewege gesprochen und wie kompliziert die sind.
00:15:30: Wenn ich mir angucke, was TikTok auf ihrem eigenen Kanal irgendwie an Videos veröffentlicht und da so ein bisschen das eigene Handwerk demonstrieren möchte und auch generell alle neuen Features zur Monetarisierung, dann kann ich mir gut vorstellen, dass da die ersten Lösungen, die präsentiert werden, auch eher halbgar sein könnten.
00:15:48: Ist aber auch nur ein Hot-Take vielleicht.
00:15:52: Nee, ist glaube ich gar nicht so hot, weil alle Dinge, die sie ja durch, also alle generell alle Maßnahmen, die wir mittlerweile beobachtet haben von Social-Media-Plattformen oder Digital-Plattformen, bei denen Menschen durch Computer ersetzt wurden.
00:16:03: nennt es KI oder wie auch immer du möchtest.
00:16:05: Es sind immer weniger vollständig gewesen, als zum Beispiel die Kontenmoderationen, die Menschen durchgeführt haben.
00:16:12: Also klar, das wird erstmal ruckeln.
00:16:14: Auf der anderen Seite ist das ja jetzt, wie gesagt, erstmal eine proaktive Entscheidung seitens TikTok und noch kein Gesetz.
00:16:20: Das heißt, möglicherweise sind sie bis das Gesetz kommt, dann damit ein bisschen besser bedient, als sich einfach ein Perso schicken zu lassen.
00:16:31: Ich möchte auch einfach keine Videos mehr sehen, wo Leute sagen, mein Alter ist umgedreht.
00:16:36: Also wenn es das reicht und die damit nicht mehr veröffentlicht werden, dann hat sich es aus meiner Sicht schon gelohnt.
00:16:43: Sagen Leute das?
00:16:44: Das ist ein Ding.
00:16:46: Also ich weiß ehrlich gesagt nicht wieso, weil die Texterkennung in Kurzvideos ja nicht so gut ist, dass wenn du jetzt in dem Video sagen würdest, dass du minderjährig bist.
00:16:56: dass so weitergeleitet wird, dass das auf deinen Account zurückfällt.
00:17:00: Aber ich sehe immer wieder Videos von Jugendlichen, die versuchen ja, Alter zu verschleiern und dass das dann die Lösung ist.
00:17:09: Vor
00:17:09: allem, wenn du dir überlegst, wie gut solche Spracherkennungen und Sprachmodelle generell sind.
00:17:14: Wenn du das nutzt, also in dem Moment, wo der Text analysiert wird, ich bin ein Dreißig umgedreht, ist die KI auch schon weit genug, um zu verstehen, was die Aussage davon ist.
00:17:24: Und ich meine Ansätze dafür sind ja da, ich meine mich zu erinnern, dass wenn man in die Biografie von TikTok schreibt, dass man zwölf ist, also wenn da wirklich drin steht, ich bin zwölf Jahre alt.
00:17:35: Ich meine mich zu erinnern, dass das damals der Fall war, dass der Account dann automatisch suspendiert wurde.
00:17:42: Weil das natürlich ausgelesen wird, ne?
00:17:44: Also wenn ich das da rein... Also so weit sind wir schon.
00:17:47: Und ich glaube, aus der Angst heraus sind auch diese Videos gewachsen zu sagen, ich bin einundreißig umgedreht, weil man eben Angst vor diesem guten Algorithmus hatte, der das identifiziert.
00:17:57: Der umgedrehte ein Dreißiger.
00:17:59: In Australien gibt es ja eben dieses Social Media-Verbot für Minderjährige.
00:18:02: Bekanntermaßen schon, wir haben in der letzten Folge darüber gesprochen, dass Meta-Fünfhundertfünfzigtausend Accounts geschlossen hat.
00:18:08: In Australien insgesamt berichtet jetzt die Internetaufsichtsbehörde Australiens, wurden vier Komma sieben Millionen Konten von Jugendlichen deaktiviert.
00:18:18: Also die Anzahl derer, die nicht Meter nutzen, ist offenbar noch deutlich größer, wenn du dir über alle Kanäle hinweg anschaust, wo die Leute Accounts gehabt haben.
00:18:27: Es gibt dazu einen ganz spannenden Bericht der BBC, bei dem sie junge Menschen begleitet haben und portraitiert haben, die eben jetzt nicht mehr Social Media nutzen können.
00:18:39: ziemlich positiv.
00:18:40: Also die BBC sagt zwar in diesem Text, dass viele Jugendlichen, mit denen sie gesprochen haben, immer noch heimlich Social Media nutzen, weil also zum Beispiel sagt die fünfzehnjährige Lulu, ich nutze Social Media genauso wie vor dem Verbot, weil ich mir einfach neue Accounts mit einem Alter über sechzehn erstellt habe, sagt aber selber auch, dadurch, dass es dieses Gesetz gibt, verbringt sie mehr Zeit mit Lesen, weil sie nicht mehr so viel Zeit in den sozialen Medien verbringen möchte.
00:19:04: Man muss dazu sagen, es ist nicht repräsentativ, aber dass dieses Verbot zu einer gesamtgesellschaftlichen Awareness für das Thema führt, das würde ich damit auch als erwiesen ansehen, auch wenn es wie gesagt ein Einzelfall ist.
00:19:18: Aber hier gibt es auch noch mehr Amy zum Beispiel.
00:19:20: Amy ist, glaube ich, auch vierzehn Jahre alt.
00:19:24: Sie hat beschrieben, dass sie jeden Morgen versucht hat, Snapchat zu öffnen, obwohl es nicht funktioniert hat.
00:19:30: Erst nach fünf oder sechs Tagen hat sie gemerkt, dass sie es nicht mehr den ganzen Tag versucht aufzumachen.
00:19:35: Das finde ich auch eine interessante Entzugserscheinung, wenn man so möchte.
00:19:40: Absolut, für mich ist der Hauptfaktor die Netzwerkeffekte.
00:19:43: Also, sobald du nicht mehr das Gefühl hast, dass jeder um dich herum die Dienste nutzt und du up to date bleiben musst, ist das ja in deiner Realität auf einmal gar nicht mehr so priorisiert.
00:19:55: Und ich glaube, wenn die Leute dann wirklich in der Früh aufstehen und merken, ich kriege dann nicht mehr die vollen Updates von meinem Umfeld.
00:20:03: wird es auch einfach nicht mehr so relevant.
00:20:04: Und das ist für mich so der größte Faktor, ehrlicherweise.
00:20:07: Also dieser Netzwerkgedanke, der dann einfach nicht mehr so einnehmend ist.
00:20:11: Und was spannend ist, und das haben wir ja mit dem Wegfall von X auch gemerkt, in dem Moment, wo Leute sich auf verschiedene Plattformen verteilen.
00:20:19: Wir haben das festgestellt, viele, manche sind zu zweites gegangen, manche zu bluescar, manche ins fiddiverse, manche machen das Microblogging auch gar nicht mehr, dass dir dieser Effekt, den du damals auf Twitter früher hattest, dass dir der natürlich fehlt.
00:20:31: und dementsprechend ist auch vermutlich dieses Kompensieren, was junge Menschen in Australien machen, indem sie zum Beispiel zu Lemonade, Yope oder Coverstar gehen.
00:20:40: BBC schreibt diesen drei Apps, haben den rasantesten Anstieg verzeichnet dort, dass die sich wahrscheinlich auch nicht genauso anfühlen wegen dieser Netzwerkeffekte, wie du sagst, wie die sozialen Netzwerke, die eben die kritische Masse erreichen.
00:20:53: Sorry, habe ich schon mal genießen diesen Podcast im Satz, weil sie diese kritische Masse eben gar nicht erreichen, das wollte ich sagen.
00:21:01: Danke.
00:21:04: Nee, sehe ich ähnlich.
00:21:05: Also einerseits, dass sich das ja nicht so anfühlt, auf der anderen Seite... Der Funktionsumfang ist ja auch nicht der gleiche.
00:21:12: Also dieser Nostalgiefaktor setzt überhaupt nicht ein, weil es diese gesammelte Experience, glaube ich, gar nicht gibt.
00:21:18: Also jedes Mal, wenn hier irgendwie eine neue App auf dem Anmarsch ist, ich erinnere mich an Clubhouse, hatte man auch am Anfang das Gefühl alle ziehen dahin und dann hat man irgendwann realisiert, das ist gar nicht der Fall, es ist eine Riesenbubble und nach zwei Wochen bricht der Hype ab.
00:21:33: Und genau so stelle ich mir das vor.
00:21:35: Ja, ich glaube bei Clubhouse gibt es noch einen anderen Fakt, der auch in dieses Netzwerk Verhalten übrigens reingeht, nämlich die Tatsache, dass Clubhouse kein Netzwerk war.
00:21:43: Also du konntest da keine Netzwerk-ähnlichen Funktionen nutzen, sondern die DMs haben dich immer wieder auf Instagram verwiesen, du konntest ein Twitter-Account mitverlinken und so.
00:21:53: Das heißt, es war total darauf angewiesen, einen Andockpunkt an andere Netzwerke zu sein und der Reiz einer einzigen Funktion, die Clubhouse eben war, der lässt dann natürlich irgendwann nach und das hat Clubhouse nicht so richtig gut hingekriegt.
00:22:06: So, jetzt hat aber netzpolitik.org und Texte öffentlich über eine Untersuchung, bei der achthundertfünfundsiebzig Eltern und Kinder befragt wurden, die von Marktforschungsinstitut Kaby und B. in Hamburg durchgeführt wurde.
00:22:22: Man muss direkt dazu sagen, das ist keine repräsentative Studie, man hat einfach nur eben diese achthundertfünfundsiebzig Menschen rausgesucht.
00:22:29: Da herunter dreihundertsechzig Kinder und Jugendliche zwischen achtundsebzehn Jahren und fünfhundertdreizehn Eltern von Kindern Kindern und Jugendlichen im selben Alter und haben einfach mal mit denen darüber gesprochen, wie empfindet ihr das mit einem möglichen Social Media-Verbot für irgendwann Menschen?
00:22:44: Also erstmal vorne weg.
00:22:45: Gut, die Hälfte der elf bis dreizehnjährigen nutzen Social Media täglich.
00:22:50: Von den vierzehn bis siebzehnjährigen sind das eighty-fünf Prozent.
00:22:54: Also da sieht man schon, dass so von dreizehn zu vierzehn schon noch mal ein ziemlicher Anstieg in der Nutzung dazu kommt.
00:23:00: Die meisten Eltern haben feste Regeln.
00:23:03: von denen, die hier interviewt wurden, nur vierundzwanzig Prozent der Eltern und fünfzehn Prozent der Kinder sagen, es gäbe bei ihnen zu Hause keine festen Regeln für die Nutzung.
00:23:12: Und die häufigste Regel, bei denen es auf einzelne Apps zu verzichten, in dem Fall am häufigsten aufgetaucht, kein TikTok, ist die häufigste Regel von den Befragten immerhin.
00:23:24: Hat es so Regeln?
00:23:26: Es gab halt noch kein Social Media als ich ein Kind war.
00:23:29: Aber jetzt gibt diese eine Geschichte, ich bin alt.
00:23:33: Aber es gab ein bisschen Internet, aber nicht in dem Alter.
00:23:36: Also ich würde sagen, ja mit zwölf dreizehn fing das mit dem Internet bei mir an.
00:23:40: Es gab aber Computernutzungsregeln, Bildschirmpzeitbegrenzung, die ich aber immer umgangen habe, habe ich schon mal erzählt.
00:23:46: Mein Vater hatte so ein Skripp programmiert, das als Layer vor dem Windows lag und ich habe das immer umgangen.
00:23:52: Und dann war der, als er das herausgefunden hat, nicht ganz so wütend, wie er stolz war.
00:23:56: Muss man sagen, er fand das auch toll.
00:23:57: Ja, ich
00:23:57: wollte gerade sagen, das ist beachtlich.
00:24:01: Aber es, also, nee, sonst ist es richtig nicht.
00:24:04: Wie war das denn bei dir?
00:24:06: Ich bin das dritte Kind.
00:24:08: Ich hatte gar keine Regeln.
00:24:11: Es ist ganz klischeehaft klassisch.
00:24:13: Meine Geschwister mussten für alles kämpfen.
00:24:16: Ich erinnere mich an jeden Kampf.
00:24:18: Von ausgezeiten bis wann und wo darf ich trinken.
00:24:22: Und mir wurde das Vertrauen in die Wiege gelegt.
00:24:25: Sehr privilegiert.
00:24:26: Ja, beim dritten Kind denkt man dann auch, wenn was passiert, wären wir noch zu andere.
00:24:29: Genau.
00:24:34: Ja, voll.
00:24:36: Also es gab natürlich diverse Regeln, was so Mediennutzung und so anging.
00:24:39: Also Fernsehzeit war stark reguliert bei mir zu Hause und so.
00:24:43: Aber ich glaube, dass es, hätte es aufs Media schon gegeben, da sehr klare Regeln gegeben hätte, weil meine Eltern sehr dahinterher waren, was ich mir so antur und angucke.
00:24:53: Und trotzdem haben wir mit drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf
00:25:00: drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf
00:25:05: drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf
00:25:08: drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei zwölf drei.
00:25:12: Ja, also würde ich mal schätzen.
00:25:14: Na jedenfalls, zweiundvierzig Prozent der befragten Eltern wollen kein Verbot, sondern wünschen sich eigentlich, das soziale, also der Plattform von Social Media, eigentlich nur eine nach Altersstufen eingeschränkte Funktionsreichweise anbieten.
00:25:26: Also, dass Leute unter sechzehn keine Chatfunktion haben, würden sie sich wünschen.
00:25:31: Und vierundzwanzig Prozent der befragten Minderjährigen fänden das auch am fährsten.
00:25:34: Das ist schon, ist schon nun Viertel, aber immerhin scheint da eine gewisse Kompromissfähigkeit zu bestehen.
00:25:40: Grundsätzlich ließ sich dass schon so, dass auch junge Menschen durchaus wissen, Social Media ist jetzt nicht ganz unproblematisch.
00:25:48: Eltern generell wünschen sich eigentlich, dass es durchaus Einschränkungen gibt, um Schutz vor unangemessenen und verstörenden Inhalten zu geben, dass zumindest sieben- siebzig Prozent der Eltern würden das als Vorteil von verboten immerhin einsehen.
00:26:00: Wir packen den kompletten Text von Netzpolitik.org mal in die Show Notes.
00:26:04: Ich finde das ganz interessant und aufschlussreich, immer so ein kleines Bild zu kriegen.
00:26:08: Wie gesagt, es ist nicht ganz repräsentativ.
00:26:11: Ich finde es ganz spannend.
00:26:12: Ich erinnere mich an ein Interview, das ich geführt habe für DWDL mit Togo, also der jungen Marke von RTL, die damals relativ zu Anfang der deutschen Debatte zum Social Media Alter sich auch dieses Multi-Level-Playing-Field gewünscht hätten.
00:26:30: Also genau das, dass so... je nach Altersbereich unterschiedliche Funktionen freischaltest.
00:26:35: Ich fand das damals schon recht spannend.
00:26:37: Das ist auch immer Titel gelandet, weil ich es sehr, sehr gut fand.
00:26:41: Und das fehlt mir so ein bisschen in der deutschen Debatte.
00:26:44: Also ich glaube, wir sind immer sehr absolut in diesen Entscheidungen.
00:26:48: Und das wäre für mich so ein Mittelweg, wo du so ein bisschen Hannah Montana Best of Both Worlds mitnimmst und halt die Medienkompetenz nicht komplett hinten rüber schmeißt und sagst, nee, das machen wir.
00:27:01: Ja,
00:27:02: ich finde das auch voll nachvollziehbar.
00:27:04: Zumal ist ja, also das hat irgendwo, ich glaube auch so kannte Nick, bin mir gerade nicht sicher, hat mir irgendjemand auch geschrieben, ob der Vorhang in Videotheken, kennst du, ja Nick hat das geschrieben, kennst du Videotheken noch, wo man hingeht und sich DVDs ausleitet?
00:27:17: Nur aus Erzählungen, ne?
00:27:19: Ich weiß, dass ich mal da war und ich
00:27:21: weiß,
00:27:22: dass ich da auch nicht rein durfte.
00:27:24: Es gab da getrennte Räume.
00:27:25: in Familien.
00:27:26: Es gab auch Erwachsenen- Videotheken, die waren ab achtzehn, aber es gab eben auch Familien- Videotheken.
00:27:30: Da gab es abgetrennte Bereiche, hinter denen es nur Erwachsenen enthalten gab, also Splatterfilme, aber eben auch viel pornografisches und so.
00:27:39: Und er hat gefragt, ob der Vorhang im Videotheken schon Technik oder noch Jugendschutz war.
00:27:42: Und ehrlicherweise war aber genau das.
00:27:44: Du lässt ja junge Menschen daran partizipieren, dass es hier auch N-IV-Sechzig-Spiele gibt und so.
00:27:50: Wow, aber eben, es gibt eben auch Bereiche, die für junge Menschen nicht geeignet sind.
00:27:54: Ich halte das für clever, man muss es noch richtig machen.
00:27:57: Kennst du, hast du mit dem, mit Roblox Kontakt gehabt?
00:28:00: Hast du das mal gespielt?
00:28:02: Bist du dann wiederum zu alt?
00:28:04: Nein, nein, nein, ich kenne das.
00:28:06: Also ich würde sogar das Jahr heute noch immens beliebt.
00:28:08: Ich bin leider bei einem Spiel Kleben geblieben und spiele seit fünfzehn Jahren World of Warcraft und ich bekenne mich, ja.
00:28:16: Denkt man gar nicht.
00:28:17: Das
00:28:17: ist ja toll.
00:28:18: Aber jetzt streamst du das auch, weil es gab ja jetzt gerade in Deutschland in der großen Twitch-Babel dieses Event, das Hundertfünfzig Streamer, in einem gemeinsam noch mal World of Warcraft spielen und so.
00:28:27: Ja, alles gesehen, ich fand es ganz grausam, als jemand, der das schon sehr lange spielt.
00:28:33: Also ich habe das wirklich im Kinderzimmer, als das rauskam, als das noch ein riesen Eklat war, dieses Spiel zu spielen, weil damals ja auch der Abhängigkeitsfaktor als immens hochbetitelt wurde.
00:28:44: Und das kam eben genau raus, als ich ungefähr Nee, das stimmt gar nicht.
00:28:49: Ich durfte es in der Zeit lang auch gar nicht spielen.
00:28:52: Und wie gesagt, daran bin ich kleben geblieben, deswegen Roblox nicht meine Welt.
00:28:57: Leider.
00:28:58: World of Warcrafts' Jahr ist es.
00:29:01: Ja, dann war das bei mir echt noch ein... Also, ich überleg gerade.
00:29:06: Ich glaube, ich war zehn, elf, als ich das angefangen habe.
00:29:08: Wow.
00:29:10: Ja krass.
00:29:11: Na jedenfalls gibt's bei Roblox und damit führen wir jetzt die ganzen Fähnen zusammen über, die wir gerade gesprochen haben.
00:29:15: Genau diese Dinge.
00:29:16: Es gibt eine KI-gestützte Altersverifizierung.
00:29:19: Dabei wird sowohl dein Gesicht gescannt, um das einzuschätzen, wie alt du bist.
00:29:25: Das wird aber auch immer wieder wiederholt, wenn es zum Beispiel Hinweise darauf gibt, dass man sich nicht sicher ist, wie alt du bist.
00:29:30: Und gleichzeitig gibt es dort eine Unterteilung, der, du hast es gerade, wie hast du es genannt, multilevel playground.
00:29:37: Ja, Playing Field hat es damals genannt, aber ich glaube, das ist so ein fliegender Begriff.
00:29:41: Find ich einen guten Begriff, da gibt es das nämlich genau so.
00:29:43: Also wenn du zum Beispiel in der Altersgruppe drei oder sechzehn bist, kannst du nur mit Leuten schreiben, die in der gleichen Altersgruppe sind, um daraus unterteilt sozusagen die Community.
00:29:53: Damit es eben nicht diese ganzen Probleme gibt, die es bei Roblox eben bekanntermaßen gegeben hat und wahrscheinlich auch immer noch gibt.
00:29:59: Also Minderjährige, die gemeinsam auf Diddy-Parties bei Roblox unterwegs sind, Grooming durch Erwachsene, die versuchen von Minderjährigen irgendwelche sexellen Inhalte zu bekommen und so weiter und so weiter.
00:30:11: oder sexualisierten Inhalte.
00:30:13: Und deswegen hat im Roblox diese Altersverifizierung eingeführt und Wired hat darüber ein Text geschrieben mit der Überschrift Roblox KI gestützte Altersverifizierung ist ein komplettes Disaster.
00:30:23: Also es funktioniert alles überhaupt nicht wohl.
00:30:25: Also es war, man sieht zum Beispiel schon jetzt auf eBay altersverifizierte Accounts für minderjährige ab neun Jahren für vier Dollar.
00:30:34: Das scheint relativ unproblematisch weiter zu verkaufen und weiter nutzbar zu sein.
00:30:38: komplett skurril ist.
00:30:41: Gleichzeitig gibt es aber auch Probleme, dass diese Altersverfuzierung eben nicht funktioniert.
00:30:45: Also dadurch, dass sie auch häufiger gefragt wird, gibt es einen Hinweis darauf, dass Roblox vermutet, dass Leute da wohl Betrügereien vornehmen.
00:30:53: Das führt aber trotzdem dazu, dass Leute es immer noch ausgetrickst kriegen und zwar in so großem Stil, das eben selbst Wyatt jetzt gar darüber schreibt.
00:31:01: Also ist halt schwierig am Ende.
00:31:05: Voll.
00:31:05: ich glaube aber dass also das sind natürlich alles berechtigte Themenpunkte.
00:31:10: ich glaube einer der größten Treiber ist aber die Monetarisierung.
00:31:15: Man kann ja diese wie Bucks kaufen so will ich mich da richtig.
00:31:18: Das ist fortnight aber macht nichts ich glaube ich dort.
00:31:24: Oder so.
00:31:25: Und ich glaube, dass bald halt da ein Monetarisierungsfaktor mithängt und Personen da tendenziell Geld ausgeben können, dass viel heikler wird und dass ein viel krasserer Treiber ist für Plattformen und Betreiber als die Themen, die sowieso da zusätzlich noch stattfinden.
00:31:41: Ja und ausgerechnet ein amerikanischer Staat hat sich jetzt sich jetzt so sehr daran nämlich New York oder konkrete Gouverneurin von New York, Casey Hockoole, dass sie jetzt die Online-Sicherheit von Kindern in Video spielen und online spielen zu einem großen Thema für sich macht und deswegen ganz konkret Roblox regulieren möchte.
00:32:00: Es gibt seit zwei Jahren schon ein Gesetzentwurf mit dem Namen New York Children's Online Safety Act, kurz NICOSA, oder wie er auch genannt wird Stopped Online Predators Act und der soll eben in New York dazu führen, dass auch Online-Spiele eben umfangreich reguliert werden müssen oder werden.
00:32:19: Toi, toi, toi.
00:32:21: Definitiv.
00:32:22: So, wir haben schon eine halbe Stunde geredet und noch nichts gesagt, wir haben noch ganz viele Themen.
00:32:26: Und zwar am Wochenende.
00:32:28: Normalerweise berichten wir darüber fast gar nicht mehr, aber es ist unter einem gewissen Gesichtspunkt trotzdem interessant.
00:32:32: Am Wochenende gab es Jenga, wie wir sagen, denn bei X gab es am Freitag für mehrere Stunden ein Totalausfall.
00:32:39: Du konntest es vom Web oder vom iPhone nicht mehr auf X zu greifen.
00:32:43: Und das ist deswegen interessant, der über mehrere Stunden hat sogar dazu geführt, dass diverse Medien Live-Ticker eingeführt haben, weil X nicht mehr erreichbar ist.
00:32:51: Muss man jetzt mal darüber diskutieren, ob sie das für Threads zum Beispiel auch gemacht hätten.
00:32:54: Threads hat deutlich mehr Nutzerin als X, spreche ich mal gleich drüber.
00:32:58: Na jedenfalls.
00:33:00: Ist das der gleiche Tag gewesen, an dem Elon Musk eigentlich sein Versprechen hätte halten müssen, den Algorithmus komplett open source und öffentlich zu stellen, was nicht passiert ist.
00:33:08: Am selben Tag war X einfach nur für mehrere Stunden offline und ich habe so ein bisschen, ich will ja nicht immer nur Verschwörungen wittern, aber ich habe da schon einen Zusammenhang drin gesehen, dass es schon auffällig ist, dass am selben Tag, an dem dieses Versprechen fällig wird, die Plattform leider nicht erreichbar ist und wir gar keine Zeit hatten das online zu stellen, weil unsere Entwicklerinnen waren alle damit beschäftigt, dieses Problem zu lösen.
00:33:27: Das kommt.
00:33:28: Ungünstig gelegen.
00:33:29: Ja, ganz doof.
00:33:30: Ah, so ein Mist.
00:33:31: Das dauert jetzt leider nochmal ein paar Worte.
00:33:33: Elon Musk hat sich seitdem auch noch nicht weiter zu diesem Algorithmus geäußert.
00:33:36: Wahl schauen, wann das kommt.
00:33:38: Ich habe gerade gesagt, wir können was über Nutzer-Innen-Zahlen sagen.
00:33:42: X hat weltweit laut similar Web und zwar sind das die Daily Active Users in IOS und Android.
00:33:46: Hundert, zwanzig, zwei Millionen Nutzer-Innen.
00:33:50: Threads mittlerweile hundert, vierzig, zwei.
00:33:52: Das heißt, der Abstand ist nochmal deutlich größer geworden.
00:33:54: Threads, alt, X langsam davon.
00:33:57: Das kann man schon beobachten.
00:33:59: Ich habe total das Gefühl verloren für die Bewertung der unterschiedlichen Plattformen.
00:34:04: Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich hatte früher immer ein relativ gutes Gefühl, wer wo stattfindet.
00:34:11: Also so welche Leute du auf Twitter findest, welche Leute du auf Instagram findest, wie hoch auch irgendwie so die das Gesamtvolumen ist.
00:34:19: und jetzt.
00:34:20: In den letzten drei, vier Jahren ist mir das komplett entglitten.
00:34:23: Und ich weiß nicht, ob das ein Meeting ist oder so ein gesamtgesellschaftliches einfach, weil der Umbruch zu stark ist.
00:34:29: Gut,
00:34:29: die Generation vor uns sind immer einsamer geworden, als sie dreißig wurden, weil sich die ganzen Freundeskreise zerschlagen haben.
00:34:34: Wir wissen einfach nicht mehr, wo wir hingehen müssen, um die Pabel zu finden.
00:34:37: Vielleicht ist das so.
00:34:39: Vielleicht liegt es aber auch einfach in dieser kompletten Zerstreuung der letzten Jahre.
00:34:42: Und das hat auch mit dem Älterwerden zu tun.
00:34:44: Na klar, wenn du sechzehn bist, ist es ein No-Brainer, dass du jemandem auf Snapchat schreiben kannst.
00:34:50: Aber wem schreibst du mit sechzehntreißig, wenn du nicht zu Linkin möchtest?
00:34:54: Ich konnte letztens meinen Chromecast nicht mehr einrichten und habe mich gefühlt wie meine Eltern.
00:34:58: Also es geht schneller als man denkt, wirklich.
00:35:01: So was ist immer ganz toll.
00:35:03: Ich habe gestern hier meine Freundin und ich haben relativ lange versucht herauszufinden, wie man im Microsoft Edge... Fragt nicht, lange Geschichte.
00:35:12: Microsoft Edge den Pop-Up-Blocker deaktivieren kann.
00:35:16: Das sind so Rätsel der Menschheit, die bleiben unbeantwortet dann.
00:35:19: Ja, also ich glaube, man disconnectet sich schneller als man denkt.
00:35:23: Das ist ein laufender Prozess.
00:35:26: Das ist wirklich so, ne?
00:35:27: Apropos Disconnecten, die BBC hat jetzt selber gesagt, also die haben einen scheidenden Generaldirektor, Tim Davy, der jetzt vom Parlamentsausschuss gefragt wurde, warum die BBC eigentlich noch dort aktiv ist.
00:35:37: Also wir wissen in Großbritannien gibt es ziemlich starken Gegenwind gegen X wegen der Grog Sexualisierungsthematik, über die wir hier auch viel gesprochen haben.
00:35:47: Also... In Großbritannien kann man immerhin diese Nacktbilder nicht mehr generieren, oder zum Beispiel nicht sehen, aber das heißt nicht, dass Grog damit jetzt plötzlich geheilt oder moralisiert wäre.
00:35:57: Tim Davy sagt, wir gehen trotzdem zur Ex, und wir wollen auch dort aktiv bleiben, wo junge Menschen ihre Nachrichten beziehen, weil egal, wie groß der Druck ist, den ich hier erlebe.
00:36:07: Und da weiß ich nicht, ob er sich damit einen großen Gefallen tut mit dieser Perspektive.
00:36:12: Das ist halt so ein Totschlagargument.
00:36:14: Das ist ja die dieselbe Argumentation, warum damals Medienmarken auf TikTok gegangen sind.
00:36:19: Mit derselben Motivation und denselben Begründungen.
00:36:21: Wir müssen da sein, wo die jungen Leute stattfinden.
00:36:23: Und sobald die Schwelle überschritten war, wo es gesellschaftlich akzeptabel war, sind da alle hingegranden.
00:36:31: Ich finde, die Argumentation ist sehr, sehr etabliert.
00:36:34: Ja, aber bei X gilt es halt nicht.
00:36:37: Also, ich habe gerade die Zahlen genannt, wie klein sie verhältnismäßig sind.
00:36:42: Wenn du dir anschaust, wie viele Millionen Menschen Instagram, TikTok, whatever irgendwo erreicht, dann ist X halt einfach keine kritische Masse.
00:36:51: Und vor allem, wenn du das dann auch unterbrechst auf junge Menschen in Großbritannien, weiß ich nicht, wie viele von denen übrig bleiben.
00:36:57: Also ich glaube, ich sehe sowas immer so ein bisschen aus der Analysebrille.
00:37:01: Und es ist oftmals, dass du am Ende halt nicht verargumentieren kannst, die Klicks nicht mitzunehmen.
00:37:06: Also, dass wenn du aufhörst, da stattzufinden, dann geht halt der Graf nach unten und die Leute, denen du das erklären musst, die können das meistens nicht einordnen.
00:37:15: Ich verstehe
00:37:16: den Punkt, aber mit der Argumentation können sie auch eine Count-of-Truth-Social anlegen, weil sie wollen halt einfach nur mehr Klicks.
00:37:23: Und die Frage ist, ob so ein öffentlich-rechtliches Medium wie die BBC nicht möglicherweise sich auch sowas leisten könnte, was wir hierzulande Rückgrat nennen.
00:37:32: Also, man muss ja nicht jeden... Scheiß mitmachen, vor allem dann nicht, wenn du nicht auf Klicks am Ende eigentlich angewiesen bist.
00:37:39: Aber das führt uns direkt zur nächsten Geschichte der BBC.
00:37:43: Die BBC hat angekündigt, dass sie einen Vertrag... Gemeinsam.
00:37:48: die Financial Times hat das exklusiv zuerst berichtet, dass sie einen exklusiven Vertrag mit YouTube geschlossen haben, dass die BBC exklusive Inhalte für YouTube generieren wird und dort auch eigene Shows produzieren werden, die zunächst auf YouTube veröffentlicht werden und im Ausland dann auch monetarisiert werden.
00:38:04: Das heißt, die BBC wird Geld damit verdienen, dass außerhalb von Großbritannien die Inhalte der BBC über YouTube eigenmächtig veröffentlicht werden.
00:38:11: Bislang passiert das üblicherweise eher über Lizenzierungen, also dass sie zum Beispiel eine Show verkaufen an die ARD oder an Disney und die dann auf Streamer landen.
00:38:21: Und das haben sie jetzt eben auch mit YouTube vereinbart.
00:38:23: Das ist deswegen interessant, weil die BBC eine völlig andere Strategie fährt als die ARD zum Beispiel hierzulande, weil die BBC sehr stark auf eigene Angebote setzt.
00:38:32: Vor allem im eigenen Land haben sie eben mit dem iPlayer und Sounds, das ist deren Audiothek sozusagen, eigentlich immer wieder gesagt, nee, nee, wir wollen, dass die Leute zu uns kommen.
00:38:42: Wir veröffentlichen auf YouTube Maximal teaser kleine einzelne Ausschnitte, aber eben keine kompletten Shows.
00:38:47: und das ändert sich jetzt gerade, weil sie eben jetzt hier diesen Rahmenvertrag mit der YouTube vereinbart haben.
00:38:54: Ich glaube, also auch da sind es irgendwie so ein bisschen die Erfahrungswerte und man sieht ganz gut, dass die Strategien im Umbruch sind.
00:39:01: Also alles das, was man ja auch hier irgendwie so stark... fokussiert und versucht die Leute auf die Mediatheken zu ziehen, muss sich ja irgendwann auch auszahlen.
00:39:09: Und ich finde es ganz spannend, wenn man so einen Kurswechsel irgendwie mal mitnimmt.
00:39:13: Ich finde es auch spannend.
00:39:15: Ich will das erstmal gar nicht grundsätzlich verteufeln.
00:39:17: Wir haben schon öfter darüber gesprochen, dass YouTube offenbar mittlerweile längst zur Kernentertainment-Plattform geworden ist, dass es weltweit einen unglaublichen Wachstum gibt, dass die Ostkars zu YouTube gehen.
00:39:29: und finde das aus markenrechtlicher Sicht auch gar nicht so oder wie sagt man aus markensicht für die bbc für die bbc gar nicht so bedenklich weil der unterschied ob sie das ist auf youtube hochladen und die eingeblendete werbung dazu führt dass sie direktgeld verdienen oder ob sie es an disney verkaufen und eine pauschale kriegen.
00:39:47: dass disney sich dann an der anderen orts über werbung zurückholen muss oder über Mitgliedschaften finde ich macht keinen großen unterschied.
00:39:54: So, die Frage ist so ein bisschen, ob das öffentlich-rechtliche System so stark mittlerweile, und das ist etwas, das wir in Deutschland auch diskutieren müssen, so stark unter Druck steht, dass hier solche Monetarisierungsmodelle überdacht und angedacht werden, anstatt zu überlegen, warum der nicht einfach dann werbefrei ist.
00:40:12: Es ist doch ohnehin produziert.
00:40:14: Also, finde ich, ist eine viel interessantere Debatte, die sich daran eigentlich anschließt.
00:40:20: Ja, spannend auf jeden Fall.
00:40:22: Übrigens kam diese Meldung drei Tage nachdem eine Zahl veröffentlicht wurde und zwar von, ich habe keine Zahlen, leider, aber Deadline, doch Deadline hat das analysierten, das DWDL von Großbritannien sozusagen, das YouTube.
00:40:38: die BBC in der Zuschauerreichweite überholt hat.
00:40:41: Zumindest, wenn es um die Metrik geht, der Aufrufe von mindestens drei Minuten, haben die Leute mehr Zeit auf YouTube verbracht oder mehr Menschen haben Zeit auf YouTube verbracht als mit der BBC.
00:40:52: Und das ist nämlich das erste Mal passiert.
00:40:55: Jetzt eben, ich glaube, Januar.
00:40:59: Das ist krass.
00:41:00: Ja.
00:41:01: YouTube ist nicht weg zu reden.
00:41:02: Also ich muss da
00:41:03: gerade nochmal kurz, zehn Sekunden drüber nachdenken.
00:41:06: Also während du nachdenkst, kann ich noch ein bisschen dazu erzählen, was interessant ist.
00:41:10: Die BBC selber sagt, es ist ja eine Frage der Erhebung ist, womit sie natürlich recht haben, aber sie sagen, wenn du nicht drei Minuten Zeit spannst, dann fünfzehn Minuten Zeit spannen, liegt die BBC immer noch vorne.
00:41:23: Auf der anderen Seite versuchen sie sich damit natürlich ein bisschen schön zu reden, was die Realität schon ist, weil wenn die Leute, vor allem junge Menschen, die man erreichen muss, als Medienhaus, weil die im Vergleich zu den alten Leuten auch in vierzig Jahren noch da sind.
00:41:35: Und deswegen idealerweise jetzt schon Markenkontakte auslösen.
00:41:39: Wenn die jetzt schon weniger Zeit mit der eigenen Marke verbringen, die aber gleichzeitig in Großbritannien das Geld sozusagen hergeben, vielleicht macht es Sinn, dann als BBC zu sagen, hey, wenn wir aber zu YouTube gehen, ist es ja best of both worlds, frei nach Henna Montana, wie du gesagt hast.
00:41:56: Für mich bedeutet das ja gleichzeitig nochmal eine Auswirkung auf die Inhalte.
00:42:00: Also es ist ja irgendwo klar, dass Leute, die Inhalte bei BBC konsumieren, tendenziell länger gewillt sind, die anzuschauen.
00:42:08: Deswegen wundert es mich gar nicht so, dass sich drei und fünfzehn Minuten irgendwie unterscheiden.
00:42:15: Ich sehe da so ein bisschen andere Reaktionen daraus abzuleiten, weil für mich war es irgendwie eine Frage der Zeit, dass wenn YouTube natürlich auf eher kürzere Inhalte optimiert wird, die Nachricht jetzt nicht so überraschend kommt, würde ich mal behaupten, sondern halt einfach nur unterstreicht, wie krass die Markenmacht ist.
00:42:30: Ja,
00:42:33: die BBC da aber sagt, wir haben jetzt nicht mehr hier diese eigene Power und schaffen das nicht mehr, als die Leute zu uns kommen und sagen, wir gehen jetzt auch zu YouTube und versuchen da das Publikum mitzunehmen.
00:42:42: Als jemand, der lange in öffentlich-rechtlichen Häusern Strategien vorangetrieben hat, die gesagt hat, die Leute sind da, also gehen wir auch dahin und er für eine Präsenz in diesem Plattform argumentiert hat, finde ich das sogar nachvollziehbar.
00:42:57: Ich finde nur interessant, was man daraus eben ablesen kann, weil das eben grundsätzlich diese starke BBC am Ende auch, wenn man so will, ein bisschen schwächt.
00:43:06: Definitiv.
00:43:07: Ja.
00:43:08: YouTube übrigens hat angekündigt, meldet Heise, unser Mutterschiff, liebe Grüße.
00:43:12: Küsse.
00:43:14: YouTube lockert die Werberichtlinien für kontroverse Themen.
00:43:16: Also wenn du ein YouTuber, ein YouTuberin bist, die sich wie YouTuber selber sagt, verantwortungsvoll mit Themen wie Suizid oder Abtreibungen beschäftigst, kannst du deine Videos trotzdem monetarisieren.
00:43:27: Das ist neu, weil alle Inhalte, die als kontrovers klassifiziert wurden, bislang eben frei von Monetarisierung bleiben mussten.
00:43:37: Ich finde, da kann man zwei Schlüsse rausziehen.
00:43:40: Also, man kann entweder sagen, es ist eigentlich gut, ne?
00:43:43: Eigentlich eine gute Entwicklung, dass YouTube anerkennt, dass diese Themen zu unserer Gesellschaft gehören und auch CreatorInnen, die da zu Inhalte machen sollten, die Möglichkeit haben, davon leben zu können.
00:43:52: Wer die eine leset.
00:43:53: Die andere leset ist aber leider, dass gerade Elphabet, Google, YouTube in der Trumpisierung der letzten Jahre, anderthalb Jahre, oder es ist gerade mein Ja, wenn diese Folge auskommt.
00:44:04: dass die ganz schön mitgemacht haben und das kontroverse Themen als Begriff nach möglicherweise eben mittelfristig, auch wenn Sie das jetzt hier jetzt gerade noch einschränken und ausschließen, mittelfristig natürlich auch heißen kann, dass auch Leute, die dort Hass reden und das Informationen verbreiten, davon möglicherweise irgendwann leben könnten.
00:44:22: Definitiv.
00:44:24: Also ich rutsche mal gedanklich direkt an die US-Pressesprecherin ab, die den Neutralitätsbegriff ja extrem dehnt.
00:44:32: Und genau so stelle ich mir das dann irgendwie im Backend von YouTube vor, wo so ein Video aufgemacht wird und dann wird da irgendwie die ersten eineinhalb Minuten angeguckt.
00:44:41: Und dann stelle ich es mir sehr fraglich vor, ob das dann als neutral begutachtet wird, was ich als neutral irgendwie definieren würde.
00:44:49: Aber grundsätzlich... an sich eine schöne Entwicklung.
00:44:52: Aber irgendwie sehe ich schon irgendwie so die zweite Option auf mich zu kommen.
00:44:58: Bitte nicht.
00:45:00: Ja, vermutlich wird das so kommen.
00:45:03: Ich finde übrigens, ich hab jetzt hier noch so ein bisschen Kleinkramen, bevor wir gleich in unsere Rubrik gehen.
00:45:08: Ich finde es übrigens eine interessante Beobachtung, dass Leute sagen, dass Meta durchaus davon profitiert, dass es gerade diesen Zwei-Tausendsechzehn-Trend gibt, weil du damit relativ gut eine KI auf die jüngeren Versionen von Menschen trainieren kannst und damit dann so mit ein Kontext herstellen kannst und damit möglicherweise Dinge ableiten kannst für so KI-Modelle.
00:45:28: Ich bin ja so krass anti... diese Rückblick-Trends aus diversen Gründen.
00:45:35: Ich muss dazu sagen, dass ich selber gerade noch von der Stunde Stories
00:45:38: zu diesem Thema auch geladen habe.
00:45:41: Und das ist jetzt wahrscheinlich eine ziemlich starke Doppelmoralis, aber ich muss ja immer mit den Augen rollen, weil ich das Gefühl habe, es wird halt was wieder warm gemacht, was ich schon gesehen habe, aber vielleicht lebe ich auch einfach zu stark im Internet.
00:45:54: Ich weiß nicht, ob ich das hier schon mal gesagt habe, aber ich empfinde das ja.
00:45:57: Doch, ich glaube, ich habe das in der Jahresanfangs-Episode, mit unseren Thesen hatte ich das drin.
00:46:06: dass wir gerade zelebrieren.
00:46:07: Sondern das war das Jahr, in dem wir plötzlich alle mit Videos im Internet angefangen haben.
00:46:11: Snapchat fing an, Instagram Stories kamen, die ganzen Hochkampfvideos sind plötzlich entwickelt worden.
00:46:16: Die Leute haben quick and dirty Videos produziert und nicht einfach nur Fotos.
00:46:20: Die Leute haben Pokemon Go gespielt und Powerbanks für sich entdeckt, weil plötzlich diese Phänomene alle groß waren.
00:46:28: Also, im Jahr zwei Jahrzehnte waren es ziemlich bemerkenswert wichtiges Jahr und das war das Jahr, in dem Donald Trump und der Brexit-Demokrat verabschiedet wurden, bedeutet auch das letzte Jahr, in das wir gestartet sind, bei dem wir alle dachten, es kann ja alles, es ist am Ende wird alles gut.
00:46:44: Ich finde es so schön, dass es Touchpoints wie deinen gibt, der sowas beleuchtet, weil wenn ich meine Stories aktuell angucke, dann habe ich das Gefühl irgendwie nicht, dass das dabei rauskommt.
00:46:52: Ja, aber das ist trotzdem, man denkt so gerne an das Jahr zurück, glaube ich.
00:46:55: Das ist ein besonderes Jahr gewesen.
00:46:58: Das glaube ich auch.
00:46:58: Ja, aber Leute, vielleicht ladet ihr nicht so viele Fotos von euch, z.T.
00:47:02: hoch, wenn ihr nicht wollt, dass Meta damit Sachen macht.
00:47:05: So, eine andere Kleinigkeit, die ich eben schon angesprochen habe, versprochen habe, dass sie kommt.
00:47:11: Denn der Threats-Account von Disney hat an diesem Wochenende einen Post veröffentlicht mit der Formulierung Share a Disney Quote, that sums up how you're feeling right now.
00:47:20: Also Posted einen Disney Zitat, das beschreibt, wie ihr euch fühlt und es sind dozende Antworten gekommen.
00:47:27: Ohne Ende, es gibt Videos davon, wo Leute so runter scrollen.
00:47:31: Und es reicht von These White Men Are Dangerous aus Pocahontas, zu The Human World is a Mass aus Ariel, zu You Speak of Justice, Esmeralda, Notre Dame.
00:47:43: Also dieser Zusammenhang zwischen... Den Disney-Konzern, der durchaus auch vor Trump irgendwie mitbuckelt und sich wie viele Tech-Unternehmen sich gerade irgendwie so einreit.
00:47:53: Wir erinnern uns daran, dass Disney der Konzern ist, der Jimmy Kimmel vom Sender genommen hat.
00:47:57: Gleichzeitig, aber jahrelang dieses Miteinander und wir können alles schaffen und diese am Ende ja fast schon ein Vocus-Weltbild vermittelt hat.
00:48:07: Das ist ja so sehr zusammengeclashed, dass Disney was gemacht hat mit dem Redspost.
00:48:11: Sie haben ihn gelöscht.
00:48:12: Nachdem... Dutzende Antworten darunter gesammelt wurden.
00:48:16: Was ja einfach nur ein unglaublich schlechtes Beispiel für Community Management und dem Umgang mit eigenen Inhalten ist.
00:48:24: Ja,
00:48:24: voll.
00:48:25: Ohne jetzt den Hintergrund davon wegzunehmen, weil der kommt ja noch absolut oben drauf.
00:48:30: Aber ich finde, das ist so ein Trauerspiel, wenn man nicht schafft, irgendwie die eigenen Inhalte ordentlich zu moderieren und das in eine richtige Bahn zu lenken.
00:48:37: Ja.
00:48:39: Also wie willst du das auch machen, wenn du quasi mit deinen eigenen Waffen geschlagen wirst?
00:48:42: Aber du hättest das natürlich embracing können.
00:48:44: Du hättest sagen können wir, ja das sind alles Teile von uns und wir glauben an eine pluralistische Gesellschaft.
00:48:49: und ja manchmal ist es nicht so einfach, wenn du darauf hättest überhaupt eingehen wollen.
00:48:53: Aber durch das Löschen, mit dem Löschen gibst du ja sozusagen, gibst du ja bekannt, dass das alles genau so kommt, wie die Leute es hier vorwerfen, so wollte ich sagen.
00:49:06: Ich glaube auch, dass man aus jeder schlechten Situation mit Humor eine bessere machen kann.
00:49:11: Also es ist natürlich die Frage, wie das jetzt in dem konkreten Fall irgendwie gegangen wäre.
00:49:15: Und ich mache hier kein Community Management One-O-One, dafür habe ich andere Themen.
00:49:20: Aber ich glaube, dass man auch da mit ein bisschen Selbstironie... einen coolen Folge-Post raushauen hätte können, um das Ganze wieder zu contextualisieren und irgendwie einen Mehrwert zu generieren.
00:49:32: Und ich finde es irgendwie schade, wenn man wirklich so komplett einknickt.
00:49:36: Voll,
00:49:36: ja.
00:49:37: Aber einknicken, das ist das Thema der Stunde.
00:49:41: Naja, ich nehme dich mal mit in unsere kleine Rubrik, weil heute da haben wir ein bisschen Wasser rumliegen.
00:49:46: Auf den Blick.
00:49:48: Funktionen und Emotionen.
00:49:53: Ich möchte ein Zitat von dem pathogiesischen Wissenschaftler und Computerwissenschaftler der Universität Washington, Pedro Domingos, damit möchte ich reingehen, denn er hat gesagt, OpenAI hat endlich AGI erreicht, und zwar Ad Generated Income, denn Chatchi Pt wird Werbung.
00:50:15: in die Ergebnisse bringen und zwar auf der Basis der Nutzeranfragen und des Profils.
00:50:21: Also das, was du sozusagen in Chatchi Pity reinknallst, wird verwendet, um die entsprechende Werbung auszuspielen.
00:50:27: Es wird gleichzeitig eine günstige Bezahlvariante namens Chatchi Pity Go geben, mit der es ein bisschen weniger Werbung gibt und die Ankündigungen sind aber, dass die Werbungen, also es gibt fünf Prinzipien für deren Werbung.
00:50:41: und dazu gehört zum Beispiel, dass Werbung niemals dass die Antwort des Sprachmodells beeinflusst, dass die Werbung getrennt von der Antwort angezeigt und deutlich markiert werden wird und dass diese Werbung sich aber inhaltlich an der Antwort von Chatshipiti gleichzeitig ausrichten kann.
00:50:54: Bedeutet also, du fragst, warum habe ich rote Pickel im Gesicht?
00:50:58: und dann sagt Chatshipiti hier, das könnte Acne sein?
00:51:00: und die Antwort der Werbung war, apropos Acne, wir haben da was für dich, liebe Grüße, Klerasiel.
00:51:06: Oh Gott,
00:51:06: das ist so dystopisch.
00:51:08: Und irgendwie erwartbar zugleich.
00:51:10: Also für mich lag das auf der Hand, dass irgendwann die Suchergebnisse natürlich einen Einfluss drauf haben und mir irgendwie ausgespielt wird.
00:51:19: Hier ist noch ein Fünfprozentgutschein, wenn du deine nächste Reise mit Trivago buchst.
00:51:25: Das war irgendwo, hat man das auch irgendwie schon gefühlt.
00:51:27: Ich finde es nur irgendwie krass, wenn man es dann wirklich was auf weiß liest.
00:51:30: Ja, vor allem also ein paar Sachen daran sind sehr interessant.
00:51:33: Zum Beispiel, dass im Dezember eigentlich noch Alarmstufe rot ausgerufen wurde bei OpenAI, weil Sam Oldman festgestellt hat, Scheiße, Google rennt uns gerade davon.
00:51:41: Wir müssen alle Ressourcen, die wir haben, jetzt nicht auf Monetarisierung legen, sondern auf die Verbesserung unseres Produktes.
00:51:48: Das ist sechs Wochen her und man hat es euch hier offenbar gedacht.
00:51:51: Ah, wir verdienen ja gar kein Geld.
00:51:53: Also müssen wir vielleicht doch mal ein bisschen Geld verdienen.
00:51:57: Ich finde das ganz interessant.
00:51:58: Pip Klöckner vom Doppelgänger-Podcast hat ja die These aufgestellt, dass Google einfach, wenn die schlau sind, idealerweise sich einfach jetzt die Beine hochlegt, keine Werbung nach Germany bringt, weil sie dann weiterhin das bessere Produkt haben und damit JetGPT sich sozusagen selber enchatifizieren lässt.
00:52:12: finde ich sehr gute Beobachtung.
00:52:14: Ich hoffe ja immer auf die Gegenbewegung.
00:52:18: Ich möchte ganz viel Werbung und Coupons.
00:52:20: Ich bin ja eine absolute Sparmaus.
00:52:22: Die dürfen mir alles anbieten.
00:52:24: Also ich möchte die Optionen, wo alle Coupons ausgesendet werden, auch zu Themen, die ich nicht eingegeben habe.
00:52:31: Kai,
00:52:31: also du willst nicht chat GPT, du willst add GPT.
00:52:34: Du willst nur die Werbung.
00:52:35: Kann ich das auch ohne die Antworten haben?
00:52:37: Würde das gehen vielleicht?
00:52:38: Das
00:52:39: ist also vielleicht muss man das einmal mal anders betrachten.
00:52:42: Ja mag ich.
00:52:43: BovaCore.
00:52:44: Aber OpenAI hat angekündigt, Konversationsinhalte werden niemals an Werbetreibende weitergegeben, die Nutzerdaten werden nicht verkauft, die Personalisierung soll abschaltbar sein können.
00:52:55: Wir wissen von Meta, was das bedeutet, dass du dann entweder dafür Geld bezahlst oder Werbung angezeigt kriegst, die dann an alle ausgespielt wird, wie zum Beispiel in welches Scams mit Günther Jauch vorne drauf.
00:53:06: Und es gibt die Ankündigung, und das finde ich ein sehr pikantes Satz.
00:53:11: Ich zitiere wortwörtlich.
00:53:13: Während der aktuellen Testphase soll Werbung nicht an Minderjährige ausgespielt werden.
00:53:17: Was also bedeutet?
00:53:18: Danach schon.
00:53:23: Wir schauen mal, wie es läuft und behalten uns alles vor.
00:53:27: Mal sehen, wie viele Leute im Krankenhaus landen wegen irgendwelchen Werbungen, die bei uns kommen.
00:53:30: Wenn es wenige sind, dann gibt es auch das für Kinder.
00:53:33: Ein anderes Ding, worüber ich mit dir sprechen möchte, ist Link.
00:53:36: Ich habe in der letzten Folge die Community gebeten, mich doch bitte daran zu erinnern, dass wir da heute drüber sprechen.
00:53:41: Und ich sag mal so, in unserem Discord haben ungefähr hundert Leute Link geschrieben, da habe ich mich sehr, sehr drüber gefreut.
00:53:47: Kennst du schon Link?
00:53:48: L, Y, N, Q.
00:53:50: Nee, sagt mir gar nichts.
00:53:52: Also Link ist der Versuch.
00:53:54: Und also man muss dazu sagen, es ist nicht dezentral.
00:53:57: Es ist ein neues soziales Netzwerk, das versucht einerseits diese LinkedIn-Bubble irgendwie in ein neues Netzwerk zu transferieren.
00:54:05: Also es ist ein Business-Netzwerk, in dem auch diese Business-Umgebung sozusagen gefragt ist.
00:54:09: Wenn du dich registrierst, wirst du auch gefragt, welche Circles sind für dich interessant?
00:54:13: Bist du eher so ein Southwest-Typ oder willst du zu unserem Paris-Meet-Up kommen und so?
00:54:18: Also so Begriffe, bei denen ich auch schon so Pickel kriege, bei denen ich GPD fragen müsste, wo ich herkomme.
00:54:23: Gleichzeitig sieht es aber relativ sleek aus und es hat so vom User Interface Air so ein bisschen eine Mischung aus Instagram und Threads.
00:54:31: Also es ist sehr weiß, sehr fließende, clevere Timeline mit sehr vielen Bildern.
00:54:37: Ich wollte das zumindest mal vorstellen.
00:54:39: Es ist bislang invite only, wenn ihr möchtet, findet ihren invite Code in den Show notes.
00:54:43: Wenn ihr nicht möchtet, ich sag mal so.
00:54:46: Ich bin kein LinkedIn-Fan, muss man fairerweise dazu sagen.
00:54:50: Aber wenn ihr da nicht hingeht, glaube ich, verpasst ihr nicht so super viel.
00:54:53: Trotzdem vielen Dank an unseren Haki Thomas Riedl, dessen Invoid-Code ich benutzen konnte, um mir das Ding so ein bisschen anzuschauen.
00:54:58: Das Ding.
00:55:00: Das Ding.
00:55:02: Ich habe mir gerade parallel mal die Instagram-Seite davon aufgemacht und der allererste Post ist linkxcaptownfebruary.
00:55:11: Und ich könnte mir nichts Schlimmeres vorstellen, als mit Christian Wolf in einem Liegestuhl am Strand zu liegen und mir anzuhören, was er in irgendwelchen Teams-Meetings sagt.
00:55:21: Aber das ist das Konzept.
00:55:22: Das ist meine persönliche Hölle.
00:55:24: Wir sehen uns auf Link.
00:55:27: Also nein, ich will aber eine Sache trotzdem dazu sagen, weil ich glaube, ich bin einfach nur anfällig.
00:55:33: Aber... finde, das Design ist wirklich ganz gut.
00:55:38: und dann will ich kurz dazu sagen, wie leicht mich das dann doch begeistert, wenn eine App irgendwie gut aussieht.
00:55:43: Also zum Beispiel das eigene Profil, für die, die den Podcast hier bei YouTube oder PeerTube schauen, das eigene Profil sieht so ein bisschen aus wie die Anrufseite auf dem iPhone, also vollflächig großes Bild, großer Name und so.
00:55:55: Man hat sich vom Design her hier viele Gedanken gemacht und das will ich erstmal, will ich erstmal lobend erwähnen.
00:56:02: Aber wie gesagt, Business Netzwerke ist nicht die Welt, in der ich Spaß habe.
00:56:06: Ich muss ja eigentlich gestehen, ich schon, also ich mache ja auch relativ viel auf LinkedIn.
00:56:11: Ich
00:56:11: schick dir eine Einladung.
00:56:12: Ja, ich schick das mal rüber, ich guck mir das an.
00:56:16: Ich lass mich von sowas eigentlich recht leicht begeistern.
00:56:19: Für mich ist das aber in allererster Linie irgendwo ein News Aggregator und wenn das die App nicht hinbekommt.
00:56:25: Ja, das ist bislang nicht.
00:56:27: Ja, und das ist glaube ich so das Hauptthema, weil ich nutze halt LinkedIn wirklich stark für News-Inhalte und bin weniger so der Event-Typ.
00:56:35: Was ich aber interessant finde, ist der Versuch, wie sie es zum Growth-Hack machen wollen, weil sie eben dieses News-Ding nicht haben.
00:56:40: Also erstmal kannst du dafür bezahlen und zwar genauso... Wilde, also zwanzig Euro im Monat oder hundertzwanzig Euro im Jahr.
00:56:48: Damit hast du vollen Zugriff auf alle Profile inklusive die verknüpften Instagram und LinkedIn Profile der NutzerInnen.
00:56:54: Siehst deine Visitors, also genauso wie bei LinkedIn, wenn du die zweiundsechzig Euro oder wie vieles ist im Monat bezahlt bist du LinkedIn Premium Nutzer?
00:57:03: Nee, tatsächlich bis jetzt hat es auch so geklappt.
00:57:07: Und es gibt eben auch das den Embessen das Status, wenn du fünfzig Leute eingeladen hast zu Link, dann darfst du eigenes Circles erstellen und diese Circles wiederum sind eigentlich Gruppen.
00:57:17: Und da kannst du dann eigene Events erstellen und so.
00:57:21: Ich finde das ja irgendwie schon kurios von von Plattformen, die einen Business Drill haben.
00:57:30: auf Instagram zu verlinken.
00:57:31: Also das sind für mich so unterschiedliche Welten.
00:57:34: Ich merke das auch immer wieder, wenn mir Leute von LinkedIn auf Instagram folgen, dann schreit irgendwas innerlich in mir.
00:57:42: Ich kann mir das immer nicht vorstellen, dass das eine gute Idee ist, wenn ich so eine App rausbringe, aber vielleicht bin ich da auch irgendwie eine andere Kategorie Nutzer.
00:57:48: Bist du so richtig, hast du so eine klare Trennung zwischen deinem LinkedIn und deinem Instagram-Profil?
00:57:52: Ach so, ich kenn beides von dir, die Antwort ist ja.
00:57:55: Die Antwort ist ja, es ist auch sehr Themenbasiert.
00:57:58: Ich frage mich halt nur, ob diese Verzweigung so krass gewünscht ist.
00:58:01: Also da sind wir wieder bei den Netzwerkeffekten und dass das natürlich aus einer Sicht, die die App rausbringt, natürlich klug ist.
00:58:09: Aber ich kann mir eigentlich niemanden vorstellen, der sagt, ja, ich find's total geil, wenn mir die Leute von LinkedIn in die Insta DMs sliden und mir da halt irgendwie dann die Nachrichten schicken, die sie mir sonst nur mit LinkedIn Premium schicken können.
00:58:21: Aber schlimmer finde ich, wenn Leute mich bei Instagram suchen und mir dann bei LinkedIn in die DMs sliden.
00:58:29: Also, es leidet mir bitte nur in die DMs, wenn's wohlwollend und nett ist.
00:58:34: Es leidet mir gerne auch in die DMs, wenn's, weiß ich auch nicht.
00:58:38: Edith mich auf LinkedIn.
00:58:42: Schickt mir mal was nettes.
00:58:45: Dann gibt es die Ankündigung von Instagram, dass die App Edits.
00:58:48: Nutzt du Edits für Videoschnitt?
00:58:52: Ich finde die App ja tatsächlich ganz gut.
00:58:54: Ich finde sie angenehmer als CapCut.
00:58:57: Das ist jetzt der krasse Growth Hack.
00:58:58: Also es gab zunächst die Ankündigung, dass du Videos, die du mit Edits bei Instagram hoch lädst, dass die mehr Reichweite bekommen.
00:59:06: Jetzt gibt es die Ankündigung, dass du Wenn du in Edits ein Video erstellst, darin ein Link erstellen kannst, in einem Reel zu einem anderen Account oder zu einem anderen Reel.
00:59:16: Das heißt, an einem Du erstellst ein Reel, ich reakte darauf, dann kann ich, wenn ich das quasi direkt verlinken möchte, das nur, wenn ich dieses Reel in Edits erstellt habe.
00:59:25: Damit gibt es jetzt Funktionen.
00:59:27: die sozusagen für alle Instagram-Nutzer innen sichtbar und nutzbar sind, aber nur dann in Inhalten auftauchen, wenn sie mit Edits erstellt wurden.
00:59:34: Und das ist so der erste Flaschenhals, der zu Edits führt, den wir bislang so noch nicht hatten.
00:59:40: Find ich interessant.
00:59:42: Ich find's total geil.
00:59:43: Also ich muss sagen, ich bin so ein bisschen Oldschool Cap-Cut-Nutzer, weil's halt einfach zuerst da war und so die erste Anwendung war, die wirklich sehr selbsterklärend ist.
00:59:53: Ich bin aber gewillt zu wechseln.
00:59:55: Also es sind natürlich irgendwie Erlebniswelten.
00:59:58: Ich will aber auch noch mal dazu sagen, dass in derselben Ankündigung vom Instagram CEO auch drin stand, dass Marken bitte keine Corporate-Icons mehr verwenden sollen.
01:00:06: Und das möchte ich hier einmal gesagt haben, dass ich keine Business-Logos mehr in Videos sehen will.
01:00:11: Möchte
01:00:11: ich auch nicht.
01:00:12: Ich rede auch immer, wenn ich so Workshops gebe oder Beratung, ich rede immer ein, das Corner-Logo aus.
01:00:16: Kein Mensch braucht dein Firmenlogo in der Ecke eines Reels.
01:00:20: Ich finde es so krass, weil ich habe in einer Analyse mal geschrieben, dass man das aus Copyright-Schützen machen, Copyright-Schutz machen sollte, wenn die Inhalte geklaut werden und dann klar sein soll, wo die Quelle ist und hab dann immer so parallel verfolgt, wie viele Publisher das jetzt machen, was mich natürlich auch immens freut.
01:00:38: Klar.
01:00:39: Und gleichzeitig ist es ja dann trotzdem irgendwie wild, wenn der Instagram CEO sagt, bitte macht das nicht, das wird bei uns irgendwie down-gerankt und mit einem Defizit bestraft.
01:00:49: Und jetzt sage ich genau, das Gegenteil aber halt aus einem anderen Grund.
01:00:52: Nein, das ist toll.
01:00:54: Du führst die Leute quasi durch die Manege.
01:00:56: Du sagst den... Hey, wisst ihr noch neulich?
01:00:58: Das gilt jetzt nicht mehr.
01:00:59: Jetzt kannst du gucken, wie er damit aufhört, weil das sind deine echten Fans.
01:01:03: Ja, bitte klickt einmal auf den Artikel, bevor er nur die Headline lest.
01:01:09: Ja, und ich glaube, das war's.
01:01:10: Ah, nee, ich hab noch was.
01:01:11: Das war's für dich.
01:01:12: Ich wollte eigentlich noch über BlueSky sprechen.
01:01:14: Das schaffen wir heute nicht.
01:01:14: Das hättet ihr dann alles am Mittwoch.
01:01:16: Aber bist du ein BlueSky Nutzer?
01:01:18: Bist du da doll?
01:01:19: Ach so, dann nicht schlimm, mach mehr.
01:01:22: Mittwoch, aber ich hab ein anderes Thema.
01:01:23: Und zwar hat TikTok in den USA eine neue App gestartet und in Brasilien auch mit dem Namen Pine-Drama.
01:01:29: Also Pine wie der Ananas, wie die Ananas und Drama wie das Drama.
01:01:34: Und die App ist so eine Mischung aus TikTok und Streaming-Dienst.
01:01:38: Du, du kannst dir dort sogenannte Mikrodrahmen anschauen.
01:01:41: Weißt du, was ein Mikrodrama ist?
01:01:43: Ich habe schon gelesen, deswegen weiß ich.
01:01:45: Aber erklär es mir gerne noch mal.
01:01:46: Also für
01:01:47: die, die es nicht wissen, das sind sozusagen kleine, wenn man will, Kurzfilme, die innerhalb von einer Minute erzählt werden.
01:01:54: Teilweise gibt es auch Serien, die dann in mehreren Episoden je eine Minute erzählt werden.
01:01:58: Und das ist ein Trend, den schon seit vielen Jahren gibt.
01:02:00: Früher waren die noch sehr viel kleiner erzählt, gab es zum Beispiel als Snapchat Video, da konntest du so Accounts folgen, die dir sozusagen... Ganz schlimme, herzereisende Liebesgeschichte per Snapchat erzählt haben.
01:02:12: Und das versuchen wir jetzt mit Pine-Drama großzumachen.
01:02:14: Es gibt große Plattformen wie Drama Box oder Real Short, die damit schon sehr erfolgreich sind.
01:02:18: Variety, glaube ich.
01:02:19: Dass bis zum Jahr von US-Dollar im Mikrodrama-Markt liegt, was interessant ist.
01:02:27: Es gab auch schon Apps wie Quibi, die damit gescheitert sind.
01:02:30: Also die haben es nicht geschafft, das großzumachen.
01:02:32: Aber TikTok will das jetzt fett machen und glaubt, deswegen hier mit Pine-Drama irgendwie erfolgreich zu werden.
01:02:38: Ich finde das total genial.
01:02:39: Also ich habe es vorher kurz einmal durchgeklickt und ich finde es so klug, dieses Framework von dem TikTok ja eh wahnsinnig profitiert, was auf der Plattform stattfindet und gut funktioniert, das nochmal zu isolieren, also das natürlich Geschmackssache, aber das einfach nochmal in einer anderen Art und Weise rauszubringen und die Vorzüge der Plattform auszunutzen.
01:03:02: Also ich finde das so überfällig, Und hat sich bei verschiedenen Creators schon gezeigt, dass das wahnsinnig gut funktioniert.
01:03:12: Und ich glaube, das ist, also ich würde mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber auf jeden Fall wird das anklang finden.
01:03:18: Es gibt einen ganz großen Markt dafür.
01:03:21: Wie gesagt, schon seit Jahren.
01:03:22: Ich bin nur gespannt, ob TikTok das schafft, da irgendwie das jetzt sozusagen abzuschöpfen, diese Nachfrage oder ob das... nicht klappt und damit aber vielleicht möglicherweise noch Real Short oder Drama Box hilft und noch größer werden lässt.
01:03:39: Meine große Hoffnung war ja nach wie vor die Paywalls auf TikTok und in Verbindung vielleicht damit, aber ich glaube der Zug ist abgefahren leider, weil ich sehe die Inhalte genau da, also das so irgendwie, du hast einen coolen Marken-Account, machst so eine Mini-Serie und sagst, ey wir packen die drei, vier TikToker da noch mit rein, wenn ihr die sehen wollt, müsst ihr halt dieses Mini-Abo zahlen und kriegt dann Zugriff auf unsere Mini-Drama-Serien.
01:04:02: Für mich fühlt sich das total natürlich an.
01:04:04: Ich weiß nicht, ob das klappt.
01:04:06: Also ich verstehe natürlich diese Patreon-Subscriber-Modelle, die es auf Instagram ja auch gibt.
01:04:13: Ich weiß nur nicht, ob die so viele Leute tatsächlich nutzen, weil ich die Creator, in denen ich so folge, die diese Subscriber-Modelle anbieten.
01:04:20: Und ich habe durchaus auch schon mal testweise so etwas einmal mir angeschaut.
01:04:23: Da war so wenig Content, das ich mir gedacht habe, ja, offenbar gibt es so wenig Leute, die sich das angucken, weil sonst würden sie da ein bisschen mehr Energie reinlegen.
01:04:30: Voll für mich.
01:04:31: Also ich glaube, es ist nichts, was sich irgendwie für die meisten Marken lohnt.
01:04:35: Ich sehe nur diese, diese Erlebniswelten so nah beieinander.
01:04:38: Also das würde in meinem Kopf geht das total ineinander über und würde voll voneinander profitieren.
01:04:43: Ich freue mich, wenn wir auf deinem Instagram Account bis zum nächsten Mal hier bis hinter der Paywall dann ein Mikrodrama sehen.
01:04:50: Das kriegen wir hin.
01:04:51: Und freue mich, dass du hier warst.
01:04:52: Vielen, vielen Dank, lieber Simon.
01:04:53: Das war ganz schön.
01:04:54: Das hat viel Spaß gemacht.
01:04:55: Vielen Dank für alle.
01:04:56: Ja, unbedingt.
01:04:58: Vielen Dank für all die ein bisschen zugehört haben.
01:05:00: Wir hören uns wieder am Mittwoch.
01:05:01: Wer dann hier ist, wird sich noch zeigen, weil es kurzfristige Verschiebungen im Gästeplan gab.
01:05:06: Ist aber nicht so schlimm.
01:05:08: Habt einen guten Tag in die Woche ihr Lieben.
01:05:09: Wir hören uns am Mittwoch wieder.
01:05:10: Passt auf euch auf und macht's gut.
01:05:11: Danke Simon.
01:05:13: Ciao, ciao.
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