Unsere Thesen für 2026 und die Zukunft der Authentizität in einer Welt des Überflusses (mit Dennis Horn)

Shownotes

Außer Thesen nix gewesen! Oder doch? Wir sind wieder da - und müssen erstmal die Posteingänge aufräumen. Dabei gibt es einen Gewinner für den Grauen Haken 2025, eine Überprüfung unserer Vorhersagen für 2025 und neue Thesen für 2026. Und dann sind da noch diese düsteren Grok-Storys und Mosseris Zukunftsvisionen. Es geht also wieder los! Frohes Neues Jahr!

➡️ Nick Bohles “Haken Dran 2025 Verpackt”: https://nickbohle.de/2025/12/29/hakendran-2025-verpackt/ ➡️ Das “geile Spreadsheet” von Rasibo: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1nHVC4EajG-avCcsxUN0pBkslVBD9msEjymC68bnAMdk/

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Kapitelmarken, KI-unterstützt 00:00:00 - Hallo Dennis! 00:02:02 - Jahresrückblick: Die Haken dran-Archivare 00:03:41 - Unsere Vorhersagen 2025 00:10:25 - Thesen für 2026 00:36:15 - Adam Mosseri: Authentizität im Überfluss 00:57:00 - Düsteres um Grok 01:02:25 - Der Graue Haken 2025: Der Gewinner 01:07:12 - Grauer Haken 2026-Nominierungen & Trump Phone Update

ℹ️ Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

Transkript anzeigen

00:00:00: Grüß dich, Gavin.

00:00:01: Hallo

00:00:01: Dennis, frohes

00:00:02: neues Jahr.

00:00:04: Da sind wir wieder, die Synchronsprecher vom Dienst.

00:00:07: Wir haben unsere Herzschläge, sind Synchronen.

00:00:10: Auch zwanzig, sechsundzwanzig.

00:00:11: Haben nochmal so zwischen den Jahren alles zurückgesetzt und nochmal neu aufgesetzt.

00:00:16: Und das ist

00:00:16: genau der Modus.

00:00:18: Weil ich fühle mich gerade so, ich habe hier gerade so mein Kram aufgebaut und hatte, kennst du dieses Gefühl, man kommt so nach einem Urlaub ins Büro und dann ist das ein Stapel mit so Dingen, die du noch machen musst und so vierhundert E-Mails und du denkst, jetzt muss ich hier erstmal Ordnung schaffen.

00:00:30: Und so geht es mir mit Haken gerade auch.

00:00:31: Ich habe das Gefühl, wir haben hier ewig nicht gesendet, was Quatsch ist, weil die letzte Folge erschien heute vor einer Woche, aber es ist halt für uns lang.

00:00:38: Und ich muss erst mal, muss ich mich erst mal wieder einfinden, gucken, wo sie alles ist, ein bisschen Ordnung schaffen, erst mal einen Überblick kriegen und hab das Gefühl, ich weiß gar nichts mehr.

00:00:46: Aber das wird sich jetzt wahrscheinlich in der nächsten Stunde klären.

00:00:49: Harkis haben sich schon beschwert.

00:00:50: Ich habe es gesehen auf, ich weiß nicht mehr.

00:00:52: Mastodon, Blue Skry Threats.

00:00:57: Blue Skry.

00:00:58: Blue Skry war das, was E-Gitarren in den Siebzigern gemacht haben.

00:01:02: Haben sich schon beschwert, dass am Freitag keine Episode da war, obwohl das doch der erste Werktag im Jahr war.

00:01:07: Aber

00:01:08: diesen Freitag gibt es ja dann Episode.

00:01:09: So

00:01:10: nennt

00:01:10: es.

00:01:10: Du bringst dich, glaube ich, mit Dennis Horn.

00:01:13: Ist das so?

00:01:14: Nein, es ist nicht.

00:01:15: Nein, es ist nicht so.

00:01:15: Nein?

00:01:16: Es ist nicht so.

00:01:17: Bei mir steht mit Dennis Horn.

00:01:18: Ja?

00:01:19: Ja, neunter Erster.

00:01:20: Und dann müssen wir gleich noch mal sprechen.

00:01:22: Ja, okay.

00:01:22: Ich finde es sonst jetzt hat es kein Problem.

00:01:26: Also, liebe Hakis, auch euch ein frohes neues Jahr.

00:01:29: Wir haben ein weiteres vermutlich ereignisreiches Jahr.

00:01:32: Vor uns ist es das Jahr unserer Tour.

00:01:34: Dazu kommen wir später bestimmt auch noch mal.

00:01:37: Bevor wir hier aber ins Jahr twenty-sechstundzwanzig springen, müssten wir das Jahr zweitausendfünfundzwanzig gebührend abschließen, sozusagen Jahreshauskeeping.

00:01:46: Ja,

00:01:46: das rappt.

00:01:47: Und dazu, wollen wir mit dem Rap beginn oder wollen wir den großen Böller direkt zu Beginn zünden?

00:01:53: Was ist der große Böller?

00:01:54: Da

00:01:54: sind natürlich der graue Haken, zwei tausendfünfundzwanzig.

00:01:57: Lass uns den noch am Schluss machen.

00:02:02: Na gut, na gut.

00:02:03: Okay, dann lass uns mit den Haken dran.

00:02:07: archivaren beginnen vielleicht.

00:02:09: Erst mal ganz ganz großes Dankeschön an Ralph.

00:02:12: Rasibo und Nick Bohle, die beide fortlaufende Excel-Tabellen pflegen, in denen man einen Überblick darüber bekommt, also sie vor allem, ich glaube alle anderen können da nicht so durchblicken, was hier in diesem Podcast so passiert ist.

00:02:26: Ich kann schon mal sagen, die kürzeste Folge des letzten Jahres, kam am einundzwanzigsten Februar, im Jahr zwanzig, mit vierzehn Minuten, sechsundfünfzig, und die längste Episode im letzten Jahr, kam am zehnten Dezember, zwanzig, mit einer Stunde, vierdreißig und vierviertig Sekunden.

00:02:39: Das waren wir beide.

00:02:40: Gast

00:02:40: Dennis Hohan, genau.

00:02:42: Gilti.

00:02:42: So, abgesehen natürlich vom Special, den zwölf Stunden Live rund um Folge fünfhundert, am siebten November, zweitausendfünfundzwanzig.

00:02:50: Kann ich direkt übrigens einen kleinen Vorsatz reinschmeißen.

00:02:52: Ja.

00:02:52: Das möchte ich in diesem Jahr öfter mal machen.

00:02:54: Also nicht zwölf Stunden.

00:02:56: Gott bewahre.

00:02:57: Gott bewahre.

00:02:59: Aber so ein paar Livestreams machen wir auf jeden Fall mal dieses Jahr.

00:03:02: Da hab ich Bock drauf.

00:03:03: Insgesamt waren es im vergangenen Jahr.

00:03:05: Einhundert und vierzig Stunden sechs Minuten, fünf und vierzig Sekunden Haken dran, aufgeteilt auf hundert und vierzig Podcast Tage, durchschnittlich damit sechs und fünfzig Minuten und forty Sekunden.

00:03:19: Pro Episode.

00:03:20: Alles nachzulesen im geilen Spreadsheet.

00:03:22: Ja,

00:03:23: findet ihr in den Schornuts, genauso wie die Übersicht von Nick Bolle, der eine Gastauswertung gemacht hat.

00:03:28: Also es gab neue Gäste im letzten Jahr, nämlich Alexa Waschkau, Ali Hackalife, Dennis Kogel, Elisabeth Laurent, Eva Wolf-Angel, Katharina Nokun, Sascha Förster, Simon Pücher und Togo Barski-Gold waren alle das erste Mal im letzten Jahr hier.

00:03:42: So.

00:03:44: Dann müssten wir aufräumen und sagen wir mal einen kleinen Kassensturz machen, was unsere Vorhersagen für angeht.

00:03:53: Also wenn ihr vor einem Jahr schon H.K.s wart habt ihr unsere Vorhersagen für twenty-fünfundzwanzig gehört in der ersten Episode des Jahres.

00:04:00: Ich sage mal, so gleich gibt es neue.

00:04:01: Ja, die Folge hieß Musk und Weidel, wer ist Adrian Dittman?

00:04:04: und unsere Vorhersagen für zwanzigfünfzwanzig, Folge dreihundert zwanzig vorm sechsten ersten.

00:04:09: So, und diese Episode vom sechsten ersten, zweitausendfünfundzwanzig werden wir jetzt hier kassen stürzen und schauen wie viele unserer Vorhersagen aufgegangen sind.

00:04:20: Also, oder meiner und von deinen viel geschlagen.

00:04:26: Wir gehen mal durch, machen wir vielleicht im Wechsel.

00:04:29: Erste Vorhersage von Gavin Carmeyer, sechster Januar, zweitausendfünfundzwanzig, der Knall zwischen der Europäischen Union und Elon Musk kommt.

00:04:40: Ich lag nicht ganz falsch, denn es gibt eine Strafzahlung.

00:04:43: Es gibt erste, erste vorsichtige Anzeichen, dass die EU sich nicht alles bieten lässt, was Mask und Exo machen.

00:04:52: Und ich glaube, das wird mehr werden in diesem Jahr.

00:04:54: Das ist keine Tese für

00:04:55: S.A.C.T.,

00:04:55: aber ich würde sagen, die Tese ist doch auf jeden Fall zumindest erst mal auf den Weg gebracht worden, die Erfüllung dieser Tese.

00:05:02: Würdest du widersprechen?

00:05:03: Ich würde widersprechen, ich habe aber gleich auch die widersprechende Tese für S.A.C.T.

00:05:07: und S.A.C.T Also ich würde sagen, trifft teilweise zu.

00:05:10: Nämlich.

00:05:12: mit Konflikten und sagen wir mal der rhetorischen Eskalation.

00:05:15: Also wenn Elon Musk fordert die Europäische Union abzuschaffen, dann fällt das ja schon grob unter Knall.

00:05:22: Ja, nämlich.

00:05:26: Meine erste Vorhersage.

00:05:27: Soll ich die vorlesen?

00:05:28: Ja.

00:05:29: Wir werden erleben oder weiter erleben, wie Elon Musk persönlich die europäischen Demokratien unter Druck setzen wird.

00:05:37: Wenn man das so ein Jahr später liest, denkt man, okay, alles steil formuliert.

00:05:41: Aber natürlich will eine Privatperson europäische Demokratienunterdruck setzen, aller politische Erpressung.

00:05:49: Ja, zum Beispiel mit Alice Weidel in den Livestream machen, zum Beispiel selbst die Bürgermeisterwahl in Köln manipulieren wollen.

00:05:56: Also das sind alles Dinge, die passiert sind.

00:05:58: Ja, genau.

00:06:00: Also ich würde nur dieses persönlich Demokratienunterdruck setzen, also sich so einmischen.

00:06:07: Das hat er gemacht.

00:06:09: Definitiv.

00:06:09: Also da mache ich, Achtung, einen Haken dran.

00:06:14: Toll, Dennis.

00:06:16: Vorher sage zwei von Gavin.

00:06:19: X wird exklusive Mediendeals in den USA aushandeln und damit als Entertainment-Player relevant.

00:06:26: Also ich...

00:06:27: Also mal ganz kurz noch.

00:06:29: Das war ja auch die Vorhersage von Linda Jacarino.

00:06:31: Ja genau.

00:06:31: Die haben

00:06:33: am einund dreißigsten Dezember zwanzig vierundzwanzig gepostet hat.

00:06:37: In twenty-twenty-four X changed the world.

00:06:41: Now you are the media.

00:06:43: Twenty-twenty-five X will connect you in ways never thought possible.

00:06:47: X TV, X Money, Grock and more.

00:06:51: X TV und X Money beide noch nicht gestartet.

00:06:53: Nach wie vor nicht.

00:06:56: Ja, das ist wirklich nicht in Kraft getreten, obwohl alles danach aussah.

00:06:59: Und ich glaube, wäre Linea Carino noch das Jahr über das CEO geblieben, wäre es zu mehr solcher Verträge gekommen, weil die ja stark darauf gesetzt hat, mit der NBA, mit der NFL, mit der NHL Verträge auszuhandeln, Deals zu schließen.

00:07:13: Das ist alles nicht passiert in diesem Jahr.

00:07:15: Und ich glaube, das ist ein bisschen der Tatsache geschuldet, dass Linea Carino eben passiert ist.

00:07:22: Wie Tomaten.

00:07:24: Ja, ich stimme zu.

00:07:26: Gut.

00:07:27: Die zweite Talese von Dennis Horne war, wir werden ein Wirtschaftskrieg um Reichweite und die Kontrolle der öffentlichen Meinung erleben.

00:07:33: Ja, also ich sage, wir sind davon weiter in den Anfängen.

00:07:37: Ja, aber wir sind nicht weiter weg als vor einem Jahr immerhin.

00:07:41: Ja.

00:07:42: Also, das ist natürlich relativ unscharformuliert.

00:07:46: Es gibt ja nicht so ein eins oder null, ob das eingetreten ist.

00:07:50: Aber es gibt in der Tat durchaus, wenn du in die USA schaust und dir anschaust, was wir in der letzten Folge mit Sascha Palenberg auch noch mal so ein bisschen zusammengeklammert, was im Jahr passiert ist, wie Larry Ellison als Oracle-Chef und zukünftiger Teilinhaber von TikTok und möglicherweise auch noch Teilinhaber, wenn das so kommen sollte, zumindest seine Familie von CNN, von Paramount.

00:08:12: von CBS, dann merkst du, dass sowas schon passiert.

00:08:15: Also die Kontrolle der öffentlichen Meinung in Form eines Wirtschaftskrieges passiert, glaube ich, de facto schon, zumindest in den USA.

00:08:22: Hierzulande haben wir das noch nicht in jedem Ausmaß, aber das heißt leider nicht, dass das Ding vom Tisch wäre.

00:08:29: Ja, auch dazu werde ich einfach nachher eine Fortsetzung.

00:08:33: Okay,

00:08:33: selbe Träse einfach nochmal.

00:08:35: Genau.

00:08:35: Er war umformuliert.

00:08:37: Jetzt, nächstes Jahr aber wirklich.

00:08:39: So, deine dritte These.

00:08:40: Ja, die haben die wild, ne?

00:08:43: Die ist steil.

00:08:45: Meta wird Facebook, zwei tausendfünfundzwanzig vernichten.

00:08:51: Ja, ist nicht eingetroffen.

00:08:53: Im Gegenteil, wenn man sich so die Zahlen anschaut, schalten Facebook ja sogar wieder in den USA zumindest zu wachsen für junge Leute interessanter zu werden.

00:09:00: Also, das war ja so ein Hopp oder Top, entweder sie fahren das komplett an die Wand oder sie retten es und retten tun.

00:09:06: sie haben sich so auch noch nicht.

00:09:07: Warte mal, wie sagt man?

00:09:08: Gerettet haben sie es auch noch nicht.

00:09:09: Aber wir sind näher auf der Seite der Rettung als auf der Seite der Vernichtung, würde ich sagen.

00:09:15: Du kommst aus einem Ruhrgebiet, da es Retten tun, haben sie es auch noch nicht, auch ein Satz.

00:09:18: Das ist ja eine Ordnung.

00:09:19: Dritter Vorher sagt von mir, die Deutsche,

00:09:21: also

00:09:22: du wolltest die vorlesen.

00:09:23: Okay, die Deutsche Debatte wird sich weiterhin durch Empörung, aber durch mangelnde, echte Debatte und Handlungsorientierung auszeichnen.

00:09:30: Ich sage, das war exakt so.

00:09:33: Ich sage, das war exakt so.

00:09:34: Immer markige Worte und nix dahinter.

00:09:37: Ja, das stimmt.

00:09:39: Es sieht man auch zum Beispiel am Thema Social-Media-Verbot für Jugendliche.

00:09:41: Ich weiß nicht, ob wir heute darüber sprechen oder ob das dann in der Folge am Mittwoch passieren wird.

00:09:45: Aber über die Feiertage hat ja der Digitalminister sich dafür ausgesprochen.

00:09:50: Kleiner Spoiler für später oder Mittwoch.

00:09:54: Und ich glaube, solange die EU da nicht einen Move macht, wird Deutschland da keinen Alleingang machen, obwohl andere Länder das ja durchaus tun.

00:10:02: Ja, wobei.

00:10:03: Da möchte ich gleich auch in einer meiner Vorhersagen widersprechen.

00:10:07: Ja.

00:10:08: Gut.

00:10:09: Ob dieser, dieses gleichförmige, an einem Strang ziehen auf EU-Ebene noch so eine Zukunft haben wird.

00:10:18: Aber da kommen wir noch zu.

00:10:20: Das geht wohl um Friedrich Merz in deinen Thesen.

00:10:22: Da sind wir wohl gleich, oder?

00:10:25: Wollen wir beginnen?

00:10:26: Gehen

00:10:26: wir rein ins neue, ja.

00:10:29: Wie gehen wir vor?

00:10:29: Wir wechseln uns auch ab.

00:10:31: Wir

00:10:31: wechseln uns auch ab.

00:10:32: Möchtest du anfangen mit deiner ersten?

00:10:34: Dann fange ich

00:10:35: doch an.

00:10:36: Also.

00:10:37: Vorher sage Nummer eins.

00:10:39: Die USA werden die Regulierung in der Europäischen Union als politisches Druckmittel nutzen und damit Europas digitale Souveränität testen.

00:10:50: Also ich

00:10:51: führe ein bisschen aus.

00:10:53: Die EU hat den Digital Services Act, den Digital Markets Act, Zwei große Regelwerke, die die Plattform zügeln sollen zur Verantwortung ziehen.

00:11:03: Fähere digitale Märkte auch schaffen sollen.

00:11:05: Wir haben oft über DSA und DMA gesprochen hier in Hagen dran.

00:11:09: Wir haben aber im vergangenen Jahr auch schon erlebt, dass Behörden in den USA offen mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht haben.

00:11:15: Die Regierung auch in den USA, wenn... die europäische Union regeln, schafft die aus Sicht der USA diskriminierend sein sollten, deren Plattformen gegenüber, konkret zum Beispiel durch Gebühren.

00:11:28: oder Marktbeschränkungen für US-Unternehmen.

00:11:31: Es gibt ja auch schon Einreiseverbote übrigens für Reguliere aus der EU, die mit dem DSA in Verbindung stehen, Hashtag Thierry Breton.

00:11:40: Und die USA zeigen also mittlerweile, sie sind bereit, die Tech-Regulierung gegen Europa zu verwenden, wenn es politisch irgendwie opportun ist.

00:11:48: Und ich glaube, es passiert das, was jetzt zu dem.

00:11:52: Ich wärme noch mal meinen Vorhersagen aus dem letzten Jahr auf.

00:11:56: Was ich schon gesagt habe, in Worten wird die EU stark und markig reagieren, in Taten aber nicht, sondern ich sage DSA und DMA werden zahnlose Tiger sein unter dem Druck globaler Politik und Wirtschaftsinteressen.

00:12:14: Übrigens auch möglich.

00:12:17: als Teil einer Strategie einzelne Länder gegeneinander auszuspielen, die dann vielleicht nur noch vorankommen, wenn sie selbst Regeln schaffen für die Plattformen.

00:12:29: und damit wiederum wird die EU geschwächt, was ja auch ein erklärtes Ziel der USA

00:12:35: ist.

00:12:36: Ja, und ich würde das sogar noch ein bisschen, ich fütter das mal mit ein bisschen Einschätzung, mit so ein bisschen Realpolitik an.

00:12:43: Wenn wir uns anschauen, wie zum Beispiel die Unionsparteien versuchen, die AfD kleiner zu machen, indem sie deren Talking Points übernehmen und... daran festhalten, obwohl es nachweislich nicht funktioniert.

00:12:55: Dann versuchen sie das ja nur, weil sie Angst haben, dass sie von rechts überholt werden und zwar auch in Wähler-Innen stimmen.

00:13:01: Jetzt haben wir in den USA die Mitterms, also die Wahlen für das Repräsentantenhaus.

00:13:08: Und da sieht es im Moment danach aus, als könnte Donald Trump da eine Klatsche bekommen.

00:13:13: Sprich, die Republikaner könnten ein bisschen auf die Nase fallen und sie müssen irgendwie zu versuchen, mit noch mehr Populismus und mit noch mehr großen Taten und großen Handlungen irgendwie zu zeigen, dass sie die besseren Amerikaner sind.

00:13:26: Und eine dieser Dinge, die Sie vermutlich missverstehen, wird sein, dieses autokratische Vorgehen gegen die Rechte anderer Länder und damit auch gegen das Selbstverständnis anderer Kulturen noch stärker nach vorne zu stellen.

00:13:41: Sprich, Sie werden noch mehr gegen Regulierung machen, weil Sie glauben damit im eigenen Land, A. Inlandspolitik kaschieren zu können.

00:13:49: B. Aber auch zu zeigen, dass sie sich für das eigene Land stark machen und für die eigenen Unternehmen, die in den USA sitzen.

00:13:55: Und missverstehen damit das eigentlich das Verständnis, dass ja viel amerikanischer wäre, zu sagen, dass alle Menschen auf der Welt in ihrem Kulturraum so existieren können, wie sie existieren wollen.

00:14:08: Und damit würde ich sagen, kann ich mir gut vorstellen, dass deine These so zutreffen wird.

00:14:12: Ja, würde ich mitgehen.

00:14:15: Ich habe übrigens eine zweite These, die daran ein bisschen anknüpft.

00:14:18: Soll ich

00:14:18: die noch direkt

00:14:19: hinterherliegen?

00:14:20: Also ich sage, auch die Konzerne werden politisch opportuner und passen ihre Positionen flexibel an politische Rahmenbedingungen und Wahlen an.

00:14:27: Also die politische Großwetterlage ist ja aktuell im Grunde Autoritarismus gegen Liberalismus.

00:14:34: Du hast sie gerade genannt, die Midterm Elections in den USA vor uns.

00:14:37: Es sieht für die Republikaner aktuell nicht gut aus und sollten Demokratische, nicht die Partei der Demokraten, sondern demokratische Gipflogenheiten im November noch irgendwas zählen.

00:14:48: Dann könnte das politische Klima in den USA auch noch mal einen kleinen Backlash vom Backlash erleben, so wie von dir gerade beschrieben.

00:14:54: Und meine Frage ist, was machen denn die Tech-Konzerne, die sich ja zum Teil so klar positioniert haben, dass sie beim Magalager gut wegkommen?

00:15:02: Die Frage gilt genauso für andere Länder und Rechtsräume, also sollte die EU doch kein zahnloser Tiger bleiben zum Beispiel und meine erste These widerlegt werden.

00:15:11: Dann erleben wir, sage ich, wie die Plattformen in unterschiedliche Rechtsräume und damit Plattformräume aufbrechen.

00:15:17: Also die weitere Fragmentierung des Internets.

00:15:19: Ja, das glaube ich auch.

00:15:20: Das würde ich mitgehen.

00:15:21: Natürlich übrigens, um vorweg zu haben, wie eben nicht alles in diesem Jahr.

00:15:28: Aber ich glaube, dass wir in diesem Jahr die Vorzeichen dazu sehen könnten, wenn es dazu kommt.

00:15:33: Also es könnte zur Norm werden, dass Tech-Konzerne in Europa eher mit strengen Regeln kooperieren, gleichzeitig in anderen Regionen auf eine liberale Agenda pochen.

00:15:41: abhängig davon, wo ihnen gerade das meiste Wachstum wingt und dann von Land zu Land unterschiedlich argumentieren und maximal spammig dann gleichzeitig gegenüber allen bleiben, weil sie sich nicht festnageln lassen wollen.

00:15:53: Ja, aber Dennis, wäre das nicht eigentlich der beste Outcome, wenn sich die Unternehmen an die Rechte in den Ländern halten, in denen sie agieren?

00:16:02: Also das wäre ja eigentlich, eigentlich ist das doch genau das, was alle fordern, dass wenn in Europa eine gewisse Regulierungspakete existieren und Gesetze existieren, dass sich die Unternehmen dann daran, wenn sie hier eben aktiv sein wollen und Geld verdienen wollen, sich dann eben auch daran halten müssen.

00:16:15: Also das wäre ja eigentlich die beste Variante, die Frage ist halt in der Tat, Dieser Opportunismus, den wir den unternehmen, das ist ja keine neue Entwicklung.

00:16:23: Das ist jetzt ein Meta, vor allem Mark Zuckerberg, wir haben das in den letzten Episoden sehr genau aufgezeichnet, wie opportunistisch sich Mark Zuckerberg immer wieder Verhalten hat.

00:16:31: Das ist ja keine neue Entwicklung.

00:16:33: So, die Frage ist nur... Gibt es jetzt noch einen Weg zurück?

00:16:37: Also können, kann Meta jetzt noch sagen, ja okay, dann sind wir jetzt doch nicht ganz so magermäßig unterwegs?

00:16:44: Oder ist es zu spät und müssen dafür Köpfe rollen?

00:16:46: Also metaphorisch Köpfe nicht wortwörtlich.

00:16:49: Das ist die Frage, glaube ich.

00:16:51: Ja, also einmal klar so und ich glaube aber, dass dieses Hin und zurück auch zu einem Normalzustand werden könnte.

00:16:59: Ja.

00:16:59: Und dann wird es schwierig.

00:17:01: Und das finde ich dann doch eine Herausforderung.

00:17:02: Also klar, du kannst jetzt sagen, es ist nicht super, dass sie sich an Recht und Gesetze hat.

00:17:06: Ja, so.

00:17:07: Aber nicht alles, was wir zu diesem Plattformen besprechen, ist tatsächlich in Recht und Gesetz gegossen.

00:17:15: Es gibt ja Dinge wie die Einstellung von DI-Programm, von Safety-Maßnahmen auf den Plattformen, die nicht rechtlich, aber vielleicht gesellschaftlich gefordert sind.

00:17:27: Und sich in diesem Hin und Her zu behaupten, finde ich eine ganz schön schwierige Geschichte.

00:17:31: Das heißt, sie können dann nur schwammig werden, während an der einzigen Stelle, wo sie klar sein müssen, nämlich der, die tatsächlich gesetzlich geregelt ist, sie sich vielleicht daran halten an allen anderen Stellen, das nicht mehr anfassbar ist.

00:17:43: Und das finde ich dann doch schwierig.

00:17:45: Ja, jetzt komme ich hier mit der Liberalo-Tese überhaupt direkt an die sie hergestartet.

00:17:50: Ich glaube, dass das in manchen Dingen ja auch deren gutes Recht ist, sich nicht an Dinge zu halten.

00:17:55: Also, die in zum Beispiel gesellschaftlich erwartet werden.

00:17:58: Es ist völlig legitim, wenn ein Unternehmen sagt, wir haben jetzt eben keine DI-Maßnahmen, wenn das gesetzlich nicht von uns erwartet wird.

00:18:04: Dann ist es aber genauso legitim für uns als Nutzerinnen und das würde ich mir für sechsundzwanzig wünschen.

00:18:09: Auch keine These, aber ein Wunsch oder ein Appell.

00:18:12: Dann als mündiger Nutzer, mündige Nutzerinnen auch zu sagen, nee, das finde ich so scheiße, dann benutze ich das jetzt nicht mehr.

00:18:17: Also, wenn Google Maps jetzt hier den Golf von Mexico in Gulf of America umbenennt, dann finde ich das vielleicht so doof, dass ich dann doch mal Bing Maps benutze, weil die am Ende eher alle ein ähnliches Kartenmaterial haben.

00:18:28: Ja, also ich bin bei dem, das ist völlig legitim, bin ich bei dir.

00:18:31: Mir ist... Ab und zu ja auch zu viel Überraschung im Spiel, wenn es um Unternehmen geht, dass Menschen dann überrascht sind, dass die Unternehmen gerne Geld verdienen möchten.

00:18:41: Und denke ich, no shit Sherlock, es sind Unternehmen so.

00:18:45: Wenn sich dann so ein Unternehmen aber so verhält, wünsche ich mir, dass es nicht auf der anderen Seite seine eigene gesellschaftliche Verantwortung betont.

00:18:55: Dann hört doch bitte komplett auf damit.

00:18:57: Weißt du?

00:18:58: Da muss ich mir nicht von Unternehmen erzählen lassen, wie viel ihnen an der Demokratie und an Fact Checking von Facebook über Jahre liegt.

00:19:06: Und das ist jetzt alles von Max Zuckerberg mit einem Strich weg.

00:19:09: Nichts war euch für euch interessant.

00:19:11: Überhaupt nichts.

00:19:12: So und das muss ich dann nicht erzählt bekommen.

00:19:14: Das glaube ich dann halt auch nicht einfach.

00:19:16: Weißt du?

00:19:16: Ja, ja, ja.

00:19:18: Okay, ich komme mit meiner These.

00:19:21: Ich bin nicht der Einzige, der diese These aufstellt, aber ich glaube, da ist was dran.

00:19:24: Und zwar Analog Tech wird, zwanzig, sechsundzwanzig, zum Trend.

00:19:28: Du spielst

00:19:29: über deine Uhr.

00:19:30: Zum Beispiel.

00:19:31: Zum Beispiel über eine Uhr, aber auch über einen Wecker neben dem Bett.

00:19:34: Da muss ich oft dran denken, ja, aber machen wir es mal zu Ende.

00:19:37: Über den Wecker neben dem Bett, über die Kamera, über Vinylplatten.

00:19:42: über Taschenrechner, whatever.

00:19:45: Ich bin nicht der Einzige, wie gesagt, der diese These aufstellt, aber ich habe da so ein paar Gedanken zu.

00:19:49: Und ich glaube, dass wir schon ein paar Dinge daran an dem Nutzungsverhalten junger Menschen im Internet ablesen können, dass das tatsächlich so kommen könnte.

00:19:57: Also wir haben hier schon darüber gesprochen, dass Zero Posting ein Riesending ist.

00:20:00: Ganz viele Accounts junger Menschen haben keine Inhalte.

00:20:03: Die machen mal eine Story auf Instagram, wenn überhaupt.

00:20:05: Aber sie haben erstmal das Profil, um darüber zu kommunizieren.

00:20:08: So nutzen das aber nicht mehr, um sich selber darzustellen.

00:20:11: Und dazu kommt auch gleichzeitig, dass wir in diesem Jahr festgestellt haben, dass Leute weniger Social Media nutzen.

00:20:16: Weltweit sind die Zahlen das erste Mal zurückgegangen.

00:20:18: Also im letzten Jahr meine ich.

00:20:20: Und ich glaube, dass das tatsächlich ein Ding werden könnte.

00:20:22: Wir sehen jetzt schon, wenn du auf Partys gehst, wo jüngere Menschen als wir unterwegs sind, dass einer so eine Digitalkamera aus Nullerjahren dabei hat.

00:20:30: Ich glaube, dass das so selbst und trennt werden wird, dass wir im Sommer spätestens irgendwelche Start-ups sehen, die solche Dinger rausbringen, die keine WLAN-Features haben, die nicht smart sind und so weiter.

00:20:40: Und jetzt kommt meine Ausführung dazu.

00:20:43: Ich glaube, das ist nicht nur gut.

00:20:44: Ich glaube, das wird im Zweifel sogar zu einer noch stärkeren Spaltung der Gesellschaft führen.

00:20:49: Und jetzt muss ich kurz ausholen.

00:20:51: Ich glaube, ja, weil wir haben jahrelang durch unser digitales Verhalten, durch unser Nutzungsverhalten, die wir Medien konsumiert haben in jeder Form, haben wir daran mitgearbeitet, klassische Medienhäuser kaputt zu machen.

00:21:04: Wir haben keine Tageszeitungen mehr abonniert, sondern wir waren im Internet unterwegs und so weiter und so weiter.

00:21:09: Wenn jetzt aber... die Nutzungszahlen von Social Media einbrechen sollten.

00:21:13: Das wird nicht so signifikant in diesem Jahr sein, aber wahrscheinlich schon, dass man nochmal darüber spricht, wenn junge Menschen weniger Zeit im Internet verbringen, weil sie zum Beispiel anfangen, Pudding mit Gabel zu essen, wie im letzten Jahr.

00:21:24: Wenn solche Dinge sich häufen und mehr passieren, dann wird es dazu führen, dass es weniger Informationen gibt, die große Teile der Gesellschaft erreichen, weil es noch weniger Vorsicht in Anführungsstrichen Mainstream Media geben wird.

00:21:38: Und Mainstream Media ist zwar ein Kampfbild, Der Griff der Rechten ist aber eigentlich was ganz Fantastisches, nämlich, dass wir alle zum Beispiel mitkriegen, wenn Donald Trump und wir müssen dazu sagen, wir nehmen die Folge am Samstagabend auf und bis Montag vergeht ein bisschen Zeit.

00:21:50: Aber wenn Donald Trump völkerrechtswidrig Dinge in Venezuela macht.

00:21:54: Ich muss vorsichtig bleiben, weil wir wissen nicht, was passiert, bis die Folge rauskommt.

00:21:58: Dann ist es gut, wenn wir das alle mitkriegen und wenn wir uns darüber informieren können.

00:22:01: Und im Moment helfen uns Feeds noch dabei und Algorithmen noch dabei, das mitzukriegen.

00:22:05: Wenn wir aber weniger Zeit in diesem Plattform verbringen, dann versiegt auch dieser weitere Informationskanal, der aber nicht aufgefangen werden kann, weil die Leute kaufen sich Digitalkameras, aber sie werden nicht die lokale Tageszeitung wieder abonnieren.

00:22:17: Und das halte ich für ein Problem.

00:22:21: Also innerhalb von zwei Minuten gerade meine komplette Episode unseres.

00:22:26: Spinnoffs.

00:22:29: Über dich jetzt gerne sehr lange mit dir sprechen würde, weil ich dagegen halten möchte.

00:22:34: Möchtest du?

00:22:35: Wir müssen das nicht so super weit ausführen, aber ich würde natürlich gerne wissen, warum du dagegen hältst.

00:22:41: Ich meine, dass ich Venyl gehört habe, ist jetzt auch schon ein paar Jahre her und es ist einfach eine Haptik, die mir das Gefühl gibt Musik auch nochmal bewusster zu hören.

00:22:51: Und die Jungs mit der Digitalkamera, das sind halt die Alternativen von vor zehn Jahren, die halt auch irgendwie was gegen den Mainstream haben und sich irgendwie ein bisschen anders positionieren.

00:23:01: Und das Theater gibt es auch noch.

00:23:04: Also selbstverständlich hat jeder Heibbewegung ein leichtes Pendel, das auch noch mal zurückweist zwischendurch.

00:23:13: Und wir erleben die Diversifizierung eines Nutzungsmarktes, die einfach weiter voranschreitet.

00:23:21: Und ich finde das überhaupt kein überraschendes Ding.

00:23:25: Ich finde, dass du es sehr aufletzt.

00:23:30: Ja, ich hatte Zeit über die Feiertage, um ein bisschen wegzuleihen.

00:23:33: Weil Analog Tech ist mir so oft untergekommen und ich habe mich immer wieder dabei ertappt, wie ich das geglaubt habe.

00:23:38: Und gehe das, glaube ich, auch mit, dass wir schon feststellen werden, dass die Bildschirmszeit eher weniger werden wird in diesem Jahr.

00:23:44: Wir brauchen keine Verbote.

00:23:45: Wir brauchen vielleicht eher tatsächlich Bewusstsein.

00:23:47: Und das ist,

00:23:48: glaube

00:23:48: ich, im Moment da.

00:23:49: Genau.

00:23:49: Ist das dann eine Hinwendung zu diesen ganzen Dingen, die du beschrieben hast?

00:23:52: oder ist es nicht halt ein Wegwänden von diesem einzelnen Gerät und dadurch als Pendelbewegung ganz normal und im Grunde eine Coping-Strategie für jeden von uns, die er einfach anders ausführt und dieses anders ausführen?

00:24:04: siehst du jetzt als Trend?

00:24:07: Ja.

00:24:08: Na ja, ist das ne Moment ein Trend, in dem es einen Namen hat?

00:24:14: Ja.

00:24:14: Weißt du, was so verrückt ist, ein, zwanzig, sechs und zwanzig?

00:24:19: Die letzte so richtig signifikante große Veränderungen der Art und Weise, wie wir das Internet benutzen, ist jetzt genau zehn Jahre her.

00:24:26: Vor zehn Jahren war Snapchat groß, die Instagram-Stories haben Snapchat kopiert.

00:24:31: Wir haben Pokémon GO gespielt, weil wir plötzlich alle irgendwie so einen Miteinander erlebt haben, wir haben uns Powerbanks gekauft, wir haben plötzlich ... Ich hab das Gefühl, im Jahr zweihundertausendsehnten war ein sehr wichtiges Jahr, wichtige Besoldbuchstelle und ich könnte mir vorstellen, dass wir das in diesem Jahr ähnlich erleben, aber das wäre dann meine dritte These, zu der ich später komme.

00:24:54: Mach mal die zweite.

00:24:55: Okay, meine zweite ist, die ist jetzt überspitzt, aber das, was dem zugrunde liegt, ist, glaube ich, da wirst du, ich hoffe mitgehen.

00:25:04: Das Jahr des Durchbruchs für Content Credentials, also für eine Veränderung der Beweislust derer die Inhalte ins Internet stellen.

00:25:13: Nämlich, in dem wir das erste Mal bei jedem Inhalt davon ausgehen, dass das, was wir sehen, nicht echt ist.

00:25:21: Ich will dazu was erzählen, was ich beobachtet habe.

00:25:23: Und zwar hat Vladimir Putin, der russische Präsident, kurz nach Neujahr eine Neujahrsansprache veröffentlicht.

00:25:29: Ein Video, in dem er drei Minuten, zwanzig, glaub ich, so sein, ich brauchte nicht erzählen, was er da erzählt.

00:25:36: Du kannst es dir vorstellen.

00:25:37: Aber die häufigsten Kommentare darunter war, Ist this AI?

00:25:41: Die Leute haben alle geglaubt, das Video ist nicht echt.

00:25:43: Warum haben sie das geglaubt?

00:25:44: Nicht, weil dort Artefakte zu sehen waren oder weil irgendwelche synthetischen Stimm-Elemente aufgetaucht sind.

00:25:51: Nee, weil Vladimir Putin sah gut ausgeleuchtet, geschminkt aus.

00:25:54: Er sah aus wie eine sehr krass gute Produktion.

00:25:57: Und ich kann natürlich auch nicht beweisen, dass es nicht KI ist.

00:26:01: Aber meine Sensoren sind da nicht angegangen.

00:26:03: Und es gab Leute, die haben das in so Checker eingepackt im Netz, wo dann das Ergebnis dann halt zwei Prozent Wahrscheinlichkeit, das ist KI.

00:26:10: generiertes Video ist.

00:26:12: Auch das kein Beleg.

00:26:13: Ich will nur sagen, die Leute gingen erst mal davon aus, dass das nicht stimmen kann, was sie da sehen.

00:26:17: Und ich glaube, das ist das erste Anfang.

00:26:19: Ich glaube, wir werden das in diesem Jahr sehr häufig diskutieren müssen und werden aber alle im Selbstverständnis eigentlich an dem Punkt sein, dass wir sagen, wir müssen immer erst mal davon ausgehen, dass etwas nicht stimmt.

00:26:28: Und wenn nur jetzt eine richtig kulturpessimistische These noch oben drauf liegen, haben wir das.

00:26:34: Vielleicht wird es sogar in diesem Jahr egal, ob Inhalt richtig ist oder nicht, weil das, was gesagt wird, der Inhalt wichtiger ist.

00:26:43: Also vielleicht spielt es gar keine Rolle mehr, ob ich jetzt gefilmt werde oder ob es nachgebaut wurde, solange das, was ich sage, plausibel ist.

00:26:49: ist es halt das, was gesagt wird.

00:26:51: Das wäre die Medienpessimistische oder kulturpessimistische, das Layer noch umdrauf.

00:26:55: Hä?

00:26:56: Aber das verstehe ich nicht.

00:26:57: Also ist doch eigentlich gut, wenn man über den Inhalt spricht und nicht die ganze Zeit über die Sprecherposition oder was.

00:27:02: Ja, aber bedeutet das, dass es uns egal sein kann, ob das Video von Putin KI generiert ist

00:27:07: oder nicht?

00:27:07: Nein, natürlich nicht.

00:27:08: Genau.

00:27:08: Aber da setze ich jetzt noch mal vor deinem kulturpessimistischen Blick an und sage, mit deinen Worten von eben ja zum Glück passiert das jetzt endlich mal.

00:27:18: Also wir sind jetzt an einem Punkt, an dem dann Menschen, finally, kritisch sind, mit jedem Medium, dass ihnen da, also KI ist so groß, dass es jetzt auch wirklich die letzte.

00:27:35: Tante Anna aus dem WhatsApp-Chat gerallt hat, dass sie möglicherweise ein Fake teilt, wenn sie da jetzt auf Weiterladen klickt.

00:27:42: Endlich ist es so weit, dass sie sich auch Gedanken darüber

00:27:46: macht.

00:27:46: Genau.

00:27:46: Und das wird aber für dich und mich und alle anderen da draußen die Inhalte professionell erstellen.

00:27:51: Bedeuten, dass wir jetzt nachweisen müssen, wenn etwas echt

00:27:54: ist.

00:27:55: Ja, ein... So, weil da sage ich jetzt, also wir waren ja schon mal an so Stellen, weil sie nicht, dann wird irgendwie das Buchdruckverfahren entwickelt und jeder kann jetzt selbst Flyer verteilen und dann weiß man nicht mehr von wem das ist.

00:28:08: Aber irgendwann entstehen Verlage und Zeitungen und schaffen sozusagen einen Rahmen, bei dem ich die Sicherheit habe, wenn in diesem Rahmen, das auf Papier gedruckt ist, kann ich eher davon ausgehen, dass das echt ist.

00:28:23: und solche orte brauche ich im netz natürlich im digitalen raum so und das wären weiß ich nicht die online medien das wären einzelne absender auf irgendeiner plattform.

00:28:34: das heißt je stärker sich die dann raus kristallisieren Wo ich Orte habe, von denen ich weiß, wenn ich da dann so ein Putin-Video sehe oder so, dann da ist es glaubhaft oder so, dann setzt sich das wieder voneinander ab.

00:28:49: und diese Orte müssen aber natürlich noch sehr viel stärker entstehen, als das bisher der Fall ist.

00:28:54: Ich finde erst mal ist das, was du beschreibst, eine gesunde Entwicklung, die endlich passiert.

00:29:00: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es diese Orte geben kann.

00:29:03: Weil, ist dieser Ort nicht in dem Moment kaputt, wenn ein Text bei spiegel.de endet mit, soll ich dir diesen Text noch etwas kürzer zusammenfassen?

00:29:10: Ist das nicht dann, also wenn das passiert,

00:29:12: was passiert ist?

00:29:13: Ja, das finde ich ein bisschen einfach, weil, und das ist ja das Argument, also du nimmst jetzt sozusagen einen Fehler, der passiert, um zu sagen, dass Spiegel auch nicht besser ist, als irgendeine x-beliebige Plattform,

00:29:27: auf der

00:29:27: irgendein Video von Putin auftaucht.

00:29:29: Das

00:29:30: ist natürlich, also in journalistischen Medien geschehen Fehler, ne?

00:29:33: Klar, aber wenn selbst ein Staat so behauptet und damit müssen wir uns nicht an Putin festhalten, ein Video veröffentlicht, von dem wir nicht sicher wissen, ist es echt oder ist es KI generiert, dann brechen diese Orte langsam weg, glaube ich, wenn wir Texte erleben, in denen solche Fehler passieren.

00:29:52: Ich sage es, erhöht deren Notwendigkeit.

00:29:55: Definitiv, das ist aber, glaube ich, unsere Macherperspektive.

00:29:59: Ich weiß nicht, ob die Leute, die nicht beruflich Medien erstellen, das auch so empfinden.

00:30:05: Nee, nicht nein.

00:30:06: Überhaupt nicht partial.

00:30:07: Also ich glaube, das ist ein großen Teil.

00:30:10: Aber da kannst du ja... Also diese Diskussion ist ja auch schon uralt.

00:30:14: Also haben die Leute die Zeitung wirklich abonniert, weil sie die Zeitung haben wollten.

00:30:18: oder war Zeitung nicht immer schon ein Mischgeschäft mit irgendeinem Geschenk, dass du noch zum Abo obendrauf bekommst oder so.

00:30:25: Meinst

00:30:26: du, wie viele Toaster und Wasserkocher im Keller meiner Eltern liegen?

00:30:29: Ja,

00:30:30: also das zeigt ja auch, wie viel du erreichen würdest, wenn du solche Zusätze nicht auch noch irgendwie obendrein gibst.

00:30:39: Also klar, du kannst auch die Gruppe ...aller Nutzerinnen und Nutzer nicht irgendwie pauschalisieren.

00:30:46: Nein, nein, kannst du nicht.

00:30:47: So,

00:30:47: ne?

00:30:47: Aber ähm ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... äh ... ä. Ein Anspruch, den ich habe und versuche, ihn zu erfüllen.

00:31:02: Und es wird ein Teil des Publikums geben, der das gutiert.

00:31:06: Und das ist mir wichtig.

00:31:08: Und diesen Teil müssen... Also kann man, glaube ich, noch vergrößern.

00:31:11: Da ist noch mehr drin.

00:31:12: Ich stimme ja aus Macherperspektive komplett zu.

00:31:15: Ich glaube aber so im großen Trend werden wir in diesem Jahr erleben.

00:31:18: Das zum Beispiel auf Plattformen.

00:31:20: Wenn wir es schaffen, müssen wir gleich noch kurz bei Adam O'Serry nachher sprechen, weil dann schließt sich da vielleicht ein Kreis.

00:31:24: Aber ich glaube, dass wir in diesem Jahr feststehen, dass du auf den Plattformen z.B.

00:31:29: Content Credentials als Möglichkeit einen sicheren Verwendungsnachweis, wie heißt das, Herkunftsnachweis für Bilder

00:31:35: z.B.,

00:31:36: hinterlegen kannst, dass das einer der Dinge ist, an denen wir solche Sachen festmachen können.

00:31:42: Ja, durchaus.

00:31:45: Ich sage aus solchen Orten müssen sich auch noch stärker bilden.

00:31:48: Also da ist noch ein Weg zu gehen.

00:31:51: Absolut.

00:31:52: Gut.

00:31:52: Mach mal weiter.

00:31:53: Sag ich

00:31:54: noch meine

00:31:54: Dritte.

00:31:54: Ja, komm.

00:31:55: Das ist die Steile, so wie letztes Jahr das Facebook kaputt geht.

00:32:00: In

00:32:00: diesem Jahr wird ein neues Netzwerk entstehen, das signifikant Marktanteile aufbaut, das es schafft, einen sogenannten Clean Feed anzubieten.

00:32:08: Wie der aussieht, weiß ich noch nicht.

00:32:10: Also ist der komplett KI befreit, ist der sogar algorithmenfrei, ist es vielleicht sogar das Fiddiverse?

00:32:15: Das will ich gar nicht da reinlegen.

00:32:17: Aber ich glaube, es wird in diesem Jahr einen großen Gegentrend geben dazu, dass die klassischen Social Media Plattformen, die wir gerade benutzen, so stark darauf setzen, dass es diesen AI-Slop an allen Ecken und Enden gibt.

00:32:28: Und dieser Trend könnte ich mir vorstellen, wäre meine Thesel passiert außerhalb dieser gelernen Plattform.

00:32:34: Also die datenschutzfreundliche Alternative von vor zehn Jahren ist jetzt die KI-befreite Alternative für heute.

00:32:41: Genau.

00:32:41: Aber ich glaube, dass es irgendetwas geben wird, dass die Leute da noch benutzen.

00:32:45: So ein bisschen, so wie wir mit Be Real erlebt haben, in so einer Momentumslogik.

00:32:51: Ja, dann sage ich jetzt versöhnlich zum Abschluss.

00:32:53: Ich wünsche, du wirst recht haben.

00:32:55: Das

00:32:55: hoffe ich auch.

00:32:56: Damit.

00:32:57: Also, meine dritte Vorhersage, ich sage die KI-Regulierung.

00:33:02: Ich bin so politisch heute.

00:33:03: Ja,

00:33:03: es ist gut, weil ich nicht, ich bin so kulturell heute.

00:33:07: Die KI-Regulierung wird in diesem Jahr zum zentralen Konflikt fällt zwischen Autoritarismus und Liberalismus.

00:33:15: Übrigens einem und das fand ich jetzt so interessant beim drüber nachdenken, einem Autoritarismus, der eher die liberalen Marktinteressen verteidigen möchte oder pushen möchte und einem Liberalismus, der eher das regulatorische pushen möchte.

00:33:33: Ich verstehe, dass die Lämmer das

00:33:35: so hast.

00:33:38: So, und ich sage, dass auch hier unterschiedliche Standards, die sich dann da vielleicht rausschälen könnten, zu einem zwei Klasseninternet führen könnten, wo Unternehmen gezwungen sind, ihre Produkte für Europa nochmal speziell anzupassen, mit wirtschaftlichen politischen, vielleicht sogar diplomatischen Konsequenzen.

00:33:57: Darf ich ein klein, ich würde das mitgehen, ich glaube aber, Du hast ja gesagt, die zentrale, der zentrale Punkt, oder wie hast du es formuliert?

00:34:05: Der zentrale Punkt ist das Konfliktfeld zwischen Autoritarismus und Liberalismus.

00:34:09: Ja, ich bin mir nicht sicher, ob das nur die KI-Regulierung sein wird.

00:34:13: oder ob das nicht auch die Frage der Nutzung für junge Menschen sein wird und damit noch einen noch oben drauf gesetzt.

00:34:20: Und dann kommen wir gleich auch nochmal zu der Frage, wie Klarnampflicht im Internet ausgefüllt wird, wie Altersverifikation im Internet ausgefüllt wird.

00:34:30: Wenn du siehst, dass schon heute es in den USA-Bundesstaaten gibt, wo du nicht mehr Spotify ohne Passverifikation nutzen kannst, ich könnte mir vorstellen, dass solche Dinge auch proaktiv von den Plattformen auch in Europa vorangetrieben werden.

00:34:44: Also da bin ich.

00:34:45: das ist super interessant, weil wir damit noch so auf diesen diesen kleinen so aus dem letzten Jahr.

00:34:51: Ausblick zurückkommen.

00:34:52: was so Social Media erst ab sechzehn Jahren und diese ganze Sicherheitsdebatte.

00:34:58: Ja interessant

00:35:00: ist.

00:35:00: übrigens interessant, weil ich habe ja auch die Hakis gebeten über alle möglichen Kanäle uns ihre Thesen auch zu schicken, die wir daran hängen.

00:35:07: und was sich tatsächlich geholft hat war zum einen.

00:35:10: Was ich so ein bisschen mit meiner These deckt, die ich vorher schon geschrieben hatte, extra um mich nicht beeinflussen zu lassen.

00:35:15: Jana hat zum Beispiel geschrieben, es wird einen spürbaren Backlash gegen KI-Content geben.

00:35:19: Plattformen und Creator werden verlässliche Lösungen finden, sich von KI-generiertem Slop abzugrenzen.

00:35:24: Oder Thomas Gigault, der geschrieben hat, der Gegentrend zum KI-Slop Human-Mate, Stärkung von Community.

00:35:29: was so ein bisschen in die Dinge passt, die ich gerade gesagt habe.

00:35:32: Zum anderen aber auch eben die Sache mit den Altersnachweisen.

00:35:36: Wer hat das noch mal geschrieben?

00:35:37: Ach so, Nick Bohle.

00:35:38: Altersverifikation wird das Thema des Jahres, zwanzig, sechs und zwanzig.

00:35:44: Interessant,

00:35:44: finde ich auch.

00:35:45: Das haben wir in unseren Thesen nicht so direkt drin, aber ...

00:35:52: Kleine Honorable Mansion der These von Paula, die geschrieben hat, Sebastian Fitzek wird den ersten so richtig erfolgreichen KI-Roman veröffentlichen und sich noch dümmer und dämlich verdienen.

00:36:05: Also ich kann ankündigen, wir werden am vierten Januar, twenty-seven und zwanzig, bilanz ziehen, was daraus geworden ist.

00:36:10: Ich

00:36:11: bin sehr gespannt.

00:36:16: Dann gehen wir mal in ein paar Themen.

00:36:19: Für heute hast du schon angekündigt.

00:36:21: Adam Musseri hat einen längeren Threatsbeitrag veröffentlicht als Text.

00:36:27: Aber auch als Greenshot auf Instagram.

00:36:28: So durchwischen.

00:36:30: Im Grunde seine Neujahrsansprache.

00:36:32: Tausend zweihundertvierzig Worte.

00:36:34: Sie tragen den Titel Authenticity After Abundance, den ich im Deutschen etwas verlängern muss, damit man ihn so ein bisschen kontextfreier versteht.

00:36:43: Ich sag mal, die Zukunft der Authentizität in einer Welt des Überflusses.

00:36:47: So kann man es, glaube ich, nennen.

00:36:48: Ja, ist das

00:36:49: ein tolles, toller Satz.

00:36:53: Garry Henderson hat sich bei Threads die Mühe gemacht, einen TLDR zu posten.

00:36:58: Dazu, neun Takeaways aus der Neujahrsansprache von Adam Moissary.

00:37:03: Und ich würde sagen, auf der Basis gehen wir mal durch, wenn das in Ordnung für dich ist.

00:37:08: Und das ist schön, weil damit bleiben wir in diesem Listical-Modus, den wir uns für diese Episode irgendwie

00:37:14: ausgeben.

00:37:14: Was spielt der Podcast?

00:37:18: Bulletpoint dran, das Listical-Update.

00:37:22: Also erstens.

00:37:23: Bis es im Jahr ist, sagt Adam Moissary, wird authentizierter Authentizität unendlich reproduzierbar sein.

00:37:31: Deepfakes und KI-Medien werden echt aussehen.

00:37:34: Und

00:37:35: ich will da ganz kurz reingehen, weil Gary Henderson hat in seiner Zusammenfassung Authentizität in Anführungsstriche gesetzt, was hier richtig ist.

00:37:42: Adamus Sarri hat das nicht getan.

00:37:44: Adamus Sarri hat in seinem Text geschrieben, Authentizität wird unendlich reproduzierbar sein.

00:37:50: Dass er den Begriff Authentizität jetzt dafür nutzt, dass Inhalte, die nachweislich nicht authentisch sind, auch in seine Definition von Authentizität passen, lässt es ein bisschen darauf schließen, wo wir mit Instagram in diesem Jahr hingehen werden.

00:38:03: Er sagt Authentizität und meint die Wirkung.

00:38:11: Also, das authentische Wirken.

00:38:13: Also, er sagt ja wortwörtlich.

00:38:15: Alles, was CreatorInnen bisher auszeichnete, die Fähigkeit, echt zu sein, Verbindungen herzustellen, eine Stimme zu haben, die nicht gefälscht werden kann, ist nun plötzlich für jeden Zugänglich der über die richtigen Tools verfügt.

00:38:26: Deepfakes werden immer besser KI-generiert, Fotos und Videos, die von aufgenommenen Medien nicht zu unterscheiden sind.

00:38:33: Also, weißt du, damit sagt er ja eigentlich aus, also ein bisschen das, was ich vorhin so als Disziupier aufgemalt habe, Es ist egal, ob wir beide diesen Podcast wirklich aufnehmen oder ob sich ein Computer diesen Podcast ausgedacht hat, solange das, was gesagt wird, die Inhalte, das, was wir gesagt hätten, ist es authentisch.

00:38:48: Ich

00:38:48: halte da gegen.

00:38:50: Ich gehe auch nicht mit.

00:38:50: Und zwar, weil, und irgendwann haben wir, glaube ich, hier mal darüber gesprochen, das wird, wie so ein Glaubenssatz, seit vielen Jahren gesagt, Creator, davor Influencer, davor YouTuber, sind so erfolgreich.

00:39:04: Blogger, weil sie authentisch sind, weil es hier um Authentizität geht.

00:39:10: Und ich finde, das stimmt nicht.

00:39:14: Sie sind nicht wegen, weil wer von denen ist denn authentisch?

00:39:18: Entschuldige mal bitte.

00:39:19: Aber sind die, die Millionen Follower gesammelt haben, war Bibi authentisch?

00:39:23: Bibi war doch nicht authentisch.

00:39:24: Es geht nicht um Authentizität, sondern es geht immer um Nahbarkeit.

00:39:30: Und die Nahbarkeit lässt sich nicht herstellen.

00:39:33: und lässt sich nicht reproduzieren.

00:39:35: Weil die Nahrbarkeit bei uns zum Beispiel, wir können, klar, wir können jetzt unsere Stimmen synthetisieren und dann setzen wir uns irgendwie morgen, weiß ich nicht, ins Café, aber der Podcast erscheint trotzdem mit synthetisierten Stimmen am nächsten Mittwoch.

00:39:50: Aber darum geht es nicht, sondern es geht um die Nahrbarkeit.

00:39:53: und die Nahrbarkeit ist immer das, was drum herum passiert, um das, was ich eigentlich als Inhalts- Artefakt, Wahrnehme, das Posting, das Bild, das Video.

00:40:05: Die Nahrbarkeit wird erzeugt, weil die Person zurückfolgt, mir schreibt.

00:40:10: Die Nahrbarkeit wird erzeugt, weil der YouTuber noch auf Twitter irgendwie gleichzeitig unterwegs ist und dort mit seiner Community in den Austausch geht.

00:40:20: Die Nahrbarkeit wird erzeugt in den Kommentaren.

00:40:22: Bei uns wird die Nahrbarkeit, entschuldige mal, aber erzeugt im Discord.

00:40:25: Discord-Werbung jetzt.

00:40:30: die diesen Podcast regelmäßig hören und mit Inhalten ausstatten, aber auch nachdiskutieren und alles um die Ohrenhorn, was wir in Quatsche erzählt haben, und die schlauer und witziger sind, als wir beide zusammen.

00:40:39: Kommt alle vorbei, es ist mega schön, kostet gar nix, außer Spaß.

00:40:43: www.hakiran.org.

00:40:44: Und von mir bekommt dann dein kurzer Einwurf, ein Echtheitszertifikat.

00:40:50: Du warst es tatsächlich und hast Werbung für einen Discord-Mail.

00:40:52: Und wenn wir nach der Episode gehst du dahin und sagst, was es in der Episode gibt am Montag und das ist Narba.

00:40:59: Und ich glaube, allein dieses, das ist ein Glaubenssatz und das ist Quatsch, dass es an der Stelle in irgendeiner Art und Weise um Authentizität geht.

00:41:07: Ja, weil man da Dinge in einen Topf schmeißt, die... Zwar einander bedingen, aber auch ohne einander funktionieren.

00:41:14: Also wenn du, wenn ich habe, als ich diesen Livestream gemacht habe im letzten Jahr, habe ich in einem Moment mein Glas Wasser umgeschmissen.

00:41:21: Und an diesem Tisch, wo sehr viel Technik stand, die sehr wichtig war, dass dieser Livestream funktioniert.

00:41:27: Und das war so ein Moment, der war wahrscheinlich authentisch.

00:41:30: Aber wie ich damit umgegangen bin, war, glaube ich, für die Leute und was sie eigentlich meinten, nicht... dass sie loben, oh, Gavin ist damit authentisch umgegangen.

00:41:37: Weil wenn ich Wüten die Kamera umgeschmissen hätte, wäre das auch authentisch gewesen.

00:41:41: Nee, ich bin damit wahrscheinlich sympathisch umgegangen.

00:41:43: Und das ist was sie meinen.

00:41:44: Also, sie mögen, wie man mit Dingen umgeht, sie mögen das Charisma, sie mögen die Aura, sie mögen die Wirkung, die Außenwirkung.

00:41:53: Und das ist nicht Authentizität, da würde ich mitgehen.

00:41:56: Exakt.

00:41:57: Ja.

00:41:57: So.

00:41:58: Auch wir sind hier nicht authentisch, weil unser Leben sehr viel breiter ist, als das, was wir hier irgendwie machen.

00:42:04: Wie viel

00:42:04: breiter

00:42:04: kein Leben schon sein, wenn ich eigentlich jeden Tag Podcast aufnehmen bin.

00:42:07: Also weiß ich jetzt nicht.

00:42:09: So.

00:42:10: These Nummer zwei.

00:42:12: Das Internet hat bereits die Macht von Institutionen auf Einzelpersonen verlagert.

00:42:16: Creator gewonnen an Vertrauen, während Institutionen an Bedeutung verloren.

00:42:21: Oder wie Linda Jaquerino sagt, you are the media.

00:42:26: Ist das so?

00:42:27: Ich sage

00:42:28: nein, ich glaube auch nicht.

00:42:29: Also erstmal, das klingt nach einer richtigen These, weil wir haben eine Krise der Institution.

00:42:37: Diese Krise ist aber, wo habe ich dieses Buch?

00:42:39: Ich möchte einen Buch empfehlen.

00:42:42: Ich guck gerade mal, ob ich das hier irgendwo habe.

00:42:43: Ich möchte das jetzt empfehlen, das ist wichtig.

00:42:45: Du redest weiter.

00:42:47: Nein, du hörst mich ja gar nicht während ich rede.

00:42:49: Egal, ich spreche weiter, weil ich glaube, das, was hier das Problem ist, was den Logikfehler... mitbringt, ist die Tatsache, dass Einzelpersonen ja auch zu Institutionen geworden sind.

00:42:59: Also es ist nicht so, dass sich die Macht von Institutionen auf Einzelpersonen verlagert hat, sondern auch Einzelpersonen sind zu Institutionen geworden.

00:43:06: Also ein MrBeast, das sind ja nicht immer noch in ihrem WG-Zimmer und machen da ab und zu mal ein Video, sondern sie sind ja genauso Teil von dem geworden, von dem eben alle anderen zu Vorteil waren, die hier eben als Institutionen bezeichnet werden.

00:43:23: Dennis, bist du wieder da?

00:43:26: Ja, ich hab nur die Zitate auch noch gesucht.

00:43:29: Die möchte ich jetzt gleich vorlesen, weil das ist wichtig.

00:43:31: Ist das

00:43:31: ein Typ, der beim Buch lesen so kleine Posts ins Buch klebt?

00:43:34: Ja, ist er.

00:43:35: Wenn ihr das Video jetzt zu diesem Podcast seht, bei YouTube, bei Peertube, habt ihr gerade gesehen, dass Dennis also besser ausgestattet ist als zwanzigjährige Jurastudenten.

00:43:44: Das ist beeindruckend.

00:43:46: Also, das Buch kommt von Felix Stalter, heißt Kultur der Digitalität.

00:43:50: Er ist erschienen in der Editionsurkamp.

00:43:53: Und es ist ein fantastisches Buch.

00:43:56: Eigentlich, wenn ich jetzt diese Sätze vorlese, dann wird sich schon ergeben, was ich meine.

00:44:04: Also, die Entstehung und Ausbreitung der Kultur der Digitalität ist die Folge eines weitreichenden unumkehrbaren gesellschaftlichen Wandels, dessen Anfänge teilweise bis ins XIX.

00:44:14: Jahrhundert zurückreichen.

00:44:15: So, eigentlich noch ein bisschen weiter.

00:44:19: Das Internet ist schuld.

00:44:20: Diese Annahme ist nicht nur empirisch, nicht haltbar, sondern führt auch zu einer problematischen Einschätzung der aktuellen Situation.

00:44:27: Etablierte kulturelle Praktiken und gesellschaftliche Institutionen haben schon lange vor den neuen Technologien und den mit ihnen an hergehenden neuen Anforderungen an die Einzelnen viel von ihrer Selbstverständlichkeit und Legitimität verloren.

00:44:41: Das finde ich super interessant.

00:44:43: Deswegen finde ich das, was Mosseri hier schreibt.

00:44:46: Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.

00:44:48: weil er tatsächlich das nochmal in ganz andere Zusammenhänge stellt, dass eigentlich die Industrialisierung schon für solche Schritte die Grundstahne gelegt hat und auch Institutionen deswegen an Bedeutung verloren haben.

00:45:03: Deswegen finde ich das so verkürzt, das hier so gegenüberzustellen, dass er sagt, Creator gewinnen an Vertrauen, Institutionen verlieren an Bedeutung.

00:45:10: Das sind zwei Dinge die für mich nicht so nah zusammenhängen wie er es hier irgendwie vermittelt.

00:45:19: und Ich weiß auch nicht ob ich so pauschal sagen würde creator gewinnen an vertrauen da haben wir ja eben drüber geschrieben kommt drauf an welcher creator so und in welchem rahmen das alles irgendwie stattfindet.

00:45:32: und wir sind glaube ich gerade in einer Aushandlungsphase, welche Bedeutung Institutionen in Zukunft haben werden.

00:45:43: Also da wacke

00:45:45: ich, die

00:45:45: sind in der Krise.

00:45:47: Aber das ist die Frage nach dem zahnlosen Tiger oder eben nicht von eben.

00:45:52: Darf ich mal kurz philosophisch machen?

00:45:55: Ja.

00:45:55: Okay, wir haben ja die Zeit.

00:45:57: Ich habe so gleichzeitig das Gefühl, das Vertrauen in eine Person oder Institution oder Creator in Entitäten.

00:46:05: ... im Generellen, ... ... viel zerbrechlicher ist, ... ... als es in der Vergangenheit war.

00:46:10: Wir verzeihen weniger.

00:46:11: Ja.

00:46:12: Und das, ... ... hab ich selber eben, ... ... als ich gesagt hab, ... ... na wenn der Spiegel einmal ... ... diese, ... ... diese GPD-Zeile da in seinem Text hat, ... ... dann riskiert er ja das gesamte Vertrauen.

00:46:22: Ich glaube, dass das aber ... ... in einem ... ... gesamtgesellschaftlicher Trend ist, ... ... würde ich behaupten, ... ... dass wir generell ... ... schnell Dinge, ... ... dass wir uns weniger verzeihen ... ... im Generellen.

00:46:33: was gerade Institution angeht.

00:46:36: Ja, und es ist aber ja immer dann anders, wenn ich auf Leute treffe und mit denen spreche.

00:46:41: Ich erinnere mich an diese Reihe, die die Tagesschau mal gemacht hat, mit diesen ganzen Leuten sprechen, sprich mit der Tagesschau, weiß ich nicht.

00:46:50: Und dann saß da Anja Reschke oder so.

00:46:53: und dann war da der... Corona Leugner von vor zwei Wochen aus dem Kommentarbereich der Tagesschau, der dann plötzlich zugeschaltet war.

00:47:03: Und plötzlich haben die ganz anders miteinander gesprochen, sind ganz anders miteinander umgegangen.

00:47:08: Und Institutionen, die auch in einer Krise stecken und an Bedeutung verlieren, sind Vereine und andere Orte, an denen wir wieder aufeinandertreffen und miteinander zu tun haben.

00:47:19: Das heißt, die Individualisierung, die voranschreitet und das nicht mehr am nächsten Tag aufeinandertreffen.

00:47:25: und im selben Raum miteinander zu tun haben, verstärkt diese Entwicklungen, die du beschreibst natürlich noch mal weiter.

00:47:32: Ja, ja.

00:47:33: Okay, nächster Punkt.

00:47:36: KI wird weit mehr Inhalte produzieren als Menschen erfassen können, darunter hochwertige synthetische Medien, die bald echt wirken werden.

00:47:45: Du passt so ein bisschen zu unseren Thesen,

00:47:46: ne?

00:47:49: Ja, also... ist so ein No-Brainer.

00:47:52: Ich meine, bei YouTube ist auch mehr Inhalt, als ich wahrnehmen kann.

00:47:55: Also erst mal, weiß ich, mit der These kann ich nicht so sonderlich viel an, die sagt für mich noch gar nix.

00:48:01: Ja, kann sein.

00:48:03: Und?

00:48:04: Ja.

00:48:04: Ich mach die vierte direkt, ja.

00:48:05: Das sind los heute mit mir.

00:48:10: So.

00:48:12: Da synthetische Inhalte, die Veeds überschwemmen, wird echte Authentizität rar und die Nachfrage nach vertrauenswürdigen Creator steigt.

00:48:21: Ja, finde ich spannend, wenn Adam Osseri das so beobachtet, weil das würde ja bedeuten, dass sie selber die Antwort geben müssen, wie man AI-Slop reduziert, wie man selber diese falsche Authentizität von echter Authentizität unterscheiden kann.

00:48:35: Also wenn du das zu Ende denkst, dass die Nachfrage nach Vertrauenswürdigem Creators steigt, bedeutet das ja, was ist denn vertrauenswürdig ist?

00:48:42: Vertrauenswürdig ist jetzt der hochwertige synthetische Inhalt?

00:48:44: ja wahrscheinlich eher nicht, lieber Adam Osseri.

00:48:47: Also für mich ist der Satz, dieser Satz, den Subtext, kommt zu uns.

00:48:54: Ihr seid doch die vertrauenswürdigen Creator, kommt doch bitte zu uns und macht hier weiter, weil die Nachfrage nach euch wird steigen.

00:49:01: Das ist ein Werbesatz.

00:49:03: Ja, aber dann hätte man die ersten drei Absätze anders formulieren müssen, damit man die Leute nach noch überhaupt erreicht, so weit im Text hinten.

00:49:10: Ja, es ist die Frage, welche Zielgruppe hat der Text.

00:49:15: Das Listikel ist ja auch nochmal durch eine Hand gegangen.

00:49:18: Das ist nicht der Text von ihm selbst.

00:49:20: Dann fünftens, der Maßstab für Erfolg verschiebt sich von, kannst du etwas erschaffen zu, kannst du etwas erschaffen, das nur du erschaffen kannst.

00:49:29: Das würde ich, glaube ich, mitgehen.

00:49:30: Ja, gehe ich auch mit.

00:49:31: Weil

00:49:31: ich habe hier auch schon mal gesagt, da haben einige Leute mir widersprochen, aber ich bleib dabei.

00:49:35: ... generative KI per se ist nicht das Problem.

00:49:40: Sondern das Problem ist einfach, dass wir ... ... zu neun neunzig kann man neun Prozent damit Sachen machen ... ... oder Dinge sehen, die damit gemacht wurden, ... ... die halt unnötig sind, ... ... die halt quatscht sind.

00:49:51: Weißt du?

00:49:51: Also ein Werkzeug zu haben, ... ... mit dem du auch kreativ arbeiten kannst, ... ... dass jetzt dir mehr Möglichkeiten gibt.

00:49:57: Ist per se nicht das Problem.

00:49:58: Das Problem ist, dass Leute glauben, ... ... dass das die Kreativität ersetzt.

00:50:01: Aber das, also ... ... das ersetzt nicht das Bild, das du aufhängen kannst, ... ... sondern im Zweifel den Rahmen, in dem du es setzt.

00:50:07: Papier ist ja auch kein Problem, weil Groschen-Romaner erschienen sind, oder?

00:50:10: Genau.

00:50:11: Weiß man jetzt nicht.

00:50:14: Sechstens.

00:50:15: Weil die Nachbearbeitung günstig ist, in Klammern KI plus Handykameras, wird eine rohe, unvollkommene Ästhetik zu einem Signal für Glaubwürdigkeit in Klammern beweisen.

00:50:28: Ich call a Bullshit aus zwei Gründen.

00:50:30: Ja.

00:50:30: Erstens.

00:50:32: Dieses Rohe.

00:50:34: kannst du genauso mit generativer KI natürlich reproduzieren, wie das Hochglänzende.

00:50:39: Zweitens finde ich aber hier eine Beobachtung interessant, dieses Aufmachen von Hochglanz kann schneller reproduziert werden als das Rafa, weil wir da wieder bei dem Putin Video sind, das ich gesehen habe und dabei, dass es natürlich besonders als... übermäßig hochwertig produziert auffällt, weil es in einem Stream, in einem Feed auftaucht, indem davor und danach einfach Leute zu sehen sind, die irgendwo auf der Straße durch den Matsch laufen und ins Handy quatschen.

00:51:07: Also weißt du, durch diesen Kontrast fällt es natürlich noch viel mehr auf.

00:51:10: Diesen Kontrast hast du aber schon länger.

00:51:12: Diesen Kontrast hattest du auch schon, das ist ein Beispiel, das du hier immer nennst, dass die Leute aufgehört haben, ihr Mittagessen zu posten, weil der erst umfällt sich professionalisiert.

00:51:20: Jetzt dieses unprofessionelle, aber wieder zum Mehrwert.

00:51:23: offensichtlich, wenn wir mit dieser These hier mitgehen.

00:51:26: Bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass das Hochwertige damit zum Schrott verkommt eigentlich.

00:51:31: Ja, sehe ich auch so.

00:51:32: Also überhaupt Ästhetik als Signal für Glaubwürdigkeit.

00:51:37: Also das überhaupt in Verbindung miteinander zu stellen, ist ja Quatsch.

00:51:40: Weil wir haben ja eben gesagt, es geht um Nahbarkeit.

00:51:44: Und um die Person, schratte er selbst.

00:51:46: Und das ist für mich eine Glaubwürdigkeitsfrage, die daran hängt.

00:51:50: oder dem Medium, der Entität, wie du sagst.

00:51:53: Und auch in vorhergelangenen Zeiten war Hochqualitatives durchaus angesehen.

00:52:03: Guck dir an, in welcher Bildqualität Nachrichtenmagazine im Fernsehen produziert werden.

00:52:11: Und dem ist für mich glaubwürdig.

00:52:15: Ich brauche keine verwackelte Handykamera.

00:52:18: Paul Ronsheimer kann für mich auch irgendwie gut ausgeleuchtet im Video stehen.

00:52:22: Und ich glaube eben, dass das ist.

00:52:24: Und weißt du, ich

00:52:25: korre auch Bullshit.

00:52:26: Wir können vor allem muss Sarah hier gegen sich selber ausspielen, weil also dieses Kapitel, die hohe Ästhetik, die ihr hier aufmacht und vorher sagt, die Unvollkommenheit wird zum Signal, Ungeschminktheit hat nicht nur, ist nicht mehr eine ästhetische Vorliebe, sie ist der Beweis, sie ist defensiv, eine Art zu sagen, dass es echt war, das Unvollkommen ist, kommt ja direkt.

00:52:44: Nach dem Kapitel, in dem er sagt, wir reden von KI-Schrott, aber es gibt auch viele erstaunliche KI-Inhalte, denen glücklicherweise die beunruhigenden Eigenschaften wie verdrehte Gliedmaßen und fehlende Physik fehlen.

00:52:56: Selbst hochwertige KI-Inhalte haben jedoch ein bestimmtes Aussehen, sie wirken künstlich.

00:52:59: Die Bilder von heute sind zu glatt, die Haut der Menschen ist zu glatt, das wird sich ändern.

00:53:03: Wir werden immer mehr realistische KI-Inhalte sehen.

00:53:06: Authentizität wird schnell zu einer knappen Ressource, was wiederum die Nachfrage nach Inhalten von Kreativen steigern wird und so weiter und so weiter.

00:53:12: Also was ihr hier eigentlich gesagt ist, du kannst Authentizität reproduzieren, also mach doch bitte Inhalte die scheiße aussehen, aber das werden wir in dem Jahr auch hinkriegen zu reproduzieren.

00:53:23: Und in dem Moment fällt dieser Satz komplett in sich zusammen.

00:53:28: So, ich habe gerade während du gesprochen hast, habe ich hier einfach bei ChatGPT den kompletten Text von Mosseri reingepastet und gefragt, wo widerspricht er sich hier selbst?

00:53:38: Und hat er den Punkt gefunden?

00:53:40: Kurz gesagt, Er erklärt, warum in Anführungszeichen Authentizität der zentrale Wert der Zukunft ist und treibt gleichzeitig ein System voran, das genau diese Authentizität systematisch untergräbt.

00:53:51: Ja.

00:53:53: Danke, Judge Epiti.

00:53:54: Siehst du, man kann uns doch synthetisieren denn das.

00:54:02: Er sagt, das ist ein systemischer Interessenskonflikt.

00:54:06: Den werden wir, ich komme zu meiner These drei nochmal, im neuen Clean Feed Netzwerk dieses Jahr aufheben.

00:54:15: Drei haben wir noch vor uns, Nummer sieben.

00:54:17: Die Menschen werden davon abkommen, Medien als real anzunehmen und stattdessen standardmäßig skeptisch sein und sich mehr darauf konzentrieren, wer etwas gepostet hat und warum.

00:54:26: Dacher ist einmal

00:54:27: beider Sache.

00:54:27: Das glaube

00:54:28: ich auch.

00:54:29: Plattformen werden unter Druck gesetzt werden, KI-Inhalte zu kennzeichnen, aber die Erkennung wird schwieriger werden.

00:54:34: Ein besserer Ansatz könnte darin bestehen, echte Medien bei der Erfassung mit einem Fingerabdruck zu versehen.

00:54:39: Kryptografische Signatur.

00:54:40: Content Credentials.

00:54:44: Ja, ich bin da so ein bisschen bei, man kann diese Probleme nicht technisch lösen.

00:54:49: Das muss immer eine Mediennutzung des Publikums.

00:54:55: Was sagen wir denn immer, was ist der Medien?

00:55:00: Um Himmels.

00:55:01: Kennst du das, wenn zwischen den Jahren dein Gehirn komplett ausradiert wurde?

00:55:05: Ja, das habe ich auch.

00:55:06: Das ist doch so ein Begriff, den wir dauernd nennen.

00:55:10: Die Menschen brauchen Medienkompetenz.

00:55:11: So, Entschuldigung.

00:55:12: Ja, nicht schlimm.

00:55:13: Ich habe keine Kompetenzkompetenz.

00:55:17: Ich weiß nicht, ob das das.

00:55:19: Ich finde auch diese Diskussionen langsam müßig.

00:55:21: Müssen KI-Inhalte gekennzeichnet werden, werden sie eh nicht.

00:55:26: Ja, genau.

00:55:27: Das können wir uns abschminken.

00:55:28: Müssen echte Inhalte gekennzeichnet werden, werden sie auch nicht.

00:55:31: Aber da müssen wir hinkommen.

00:55:33: Ja.

00:55:34: Das glaube ich

00:55:34: schon.

00:55:36: Zumindest die Inhalte, die eben so zumindest eine Rede eines Präsidenten, zumindest ein Pressefoto, zumindest ein Inhalt auf einem Pressemedium.

00:55:46: Diese Glaubwürdigkeit, die kannst du vor allem dadurch dir bewahren, indem du sagst, wir müssen uns nicht verstecken.

00:55:52: Dieses Foto wurde zweimal durch Photoshop gejagt, dann einmal irgendwie bei dieser News-Plattform hochgeladen und so weiter.

00:56:00: Siehst dann diese Station, ich halte das nach wie vor für eine gute Entscheidung.

00:56:04: Ich verstehe und sehe, warum das einen Wert haben kann.

00:56:06: Ja, aber ich glaube am Ende, dass die Medienkompetenz Frage ist, hier nicht berücksichtigt.

00:56:12: Ja,

00:56:12: sag ich auch.

00:56:14: So, und letzter Punkt.

00:56:15: Instagram sollte sich weiterentwickeln mit besseren Tools for Creator, einer klareren Kennzeichnung von KI-Inhalten, einer... Einer Überprüfung echter Medien, reichhaltigeren Kontext, glaubwürdigkeitssignalen für Accounts und einer stärkeren Gewichtung der Originalität im Ranking.

00:56:32: Ich bin gespannt, wie meine Originalität zukünftig gerankt wird.

00:56:35: Das

00:56:37: ist ne elf von zehn.

00:56:38: Also der letzte Satz von Adam Moussary war, wir müssen das Ranking für Originalität weiter verbessern, weiter verbessern, aber die Frage der algorithmischen Transparenz und Kontrolle sollte wohl besser in einem anderen Artikel behandelt werden.

00:56:50: So ändert Moussary.

00:56:52: Da bin ich gespannt.

00:56:54: Wann der Artikel kommt auch.

00:56:55: Oder wird er auch von jemand anderem geschrieben.

00:56:57: Ja, von Meta AI wahrscheinlich.

00:57:00: Oder von Grock, die ja jetzt auch von der DPA zitiert werden.

00:57:03: Oh,

00:57:03: übrigens ein fantastisches Wochenende, wenn es um Grog geht.

00:57:06: Ja,

00:57:07: Düster.

00:57:08: Ja, also was macht ... Ich fand es schon unterhaltsam, aber in einigen Stellen.

00:57:13: Ja, verstehe ich auch.

00:57:13: Fangen wir mal so an.

00:57:14: Was macht Grog, wenn du ein Foto hoch lädst, auf dem Mark Zuckerberg und Elon Musk zu sehen sind?

00:57:20: Und dann bittest du Grog die perverseste Person, also den Guna auf diesem Foto zu entfernen.

00:57:26: Dann kommt dasselbe Foto raus, nur ohne Elon Musk.

00:57:29: So, das ist fairerweise lustig.

00:57:32: Und das war ein Meme in den letzten Tagen, das mich schon amüsiert hat.

00:57:37: Wobei nicht alles, was Grog, sagen wir mal, so zwischen den Jahren fabriziert hat, fantastisch war.

00:57:43: Ich glaube, das meinst du.

00:57:44: Ja, exakt.

00:57:46: Willst du erzählen?

00:57:47: Ja, also es ist so, dass Grog, es ist ein Feature, das hätten wir in der letzten Folge nicht besprochen, das ist so hinübergefallen ist, aber vielen Leuten schon aufgefallen.

00:57:54: Du kannst jetzt jedes Bild, das du siehst, von Grog bearbeiten lassen auf X. Also da ist ein Button drunter, Edit Image, du kannst deinen Profilbild im Zweifel bearbeiten lassen, kannst alles bearbeiten lassen.

00:58:04: Das führt dazu, dass gerade extrem viele Leute unter jedes Foto, das sie finden, unterschreiben, setzt diese Person in ein Bikini.

00:58:10: Dazu gehören aber eben auch minderjährige Personen, die auf X zu sehen sind.

00:58:14: Und dieser dieser Nackteffekt, wie der häufig dargestellt wird, wurde eben über die Feiertage extrem viel genutzt.

00:58:20: Und das ist halt... Also, ich frage mich doch... Nee, ich frage es mich nicht.

00:58:25: Ich finde das so... Ähm, so, so, Herzzerreißend irgendwie, weil das eine Funktion ist, die ja, das war komplett absehbar, dass das passieren wird.

00:58:34: Es war offensichtlich, dass es passieren wird und es hat einen guten Grund, warum solche Funktionen bei Chatchi Petit zum Beispiel eben nicht funktionieren oder bei German Eye.

00:58:41: Grog kennt aber keine Regeln und hat sozusagen jetzt die komplette Community auf alle Inhalte gestürzt oder sich stürzen lassen.

00:58:48: Das ist nach wie vor der Fall.

00:58:50: Aber jetzt gab es eine Meldung und da wird es dann direkt nochmal düster.

00:58:53: Ähm, Grog hat sich entschuldigt.

00:58:56: ... in einem Post, den Grog selber generiert hat.

00:59:00: Und das hat einem einfach einen Medien abgeschrieben.

00:59:03: Und hat geschrieben, der Chatbot von Elon Musk entschuldigt sich.

00:59:07: Und dann gibt es plötzlich eine DPA-Meldung, dass Grog sich entschuldigt.

00:59:11: Und du kannst natürlich so ein Computer alles sagen lassen.

00:59:15: Das führt aber nicht dazu, dass sich das Unternehmen dahinter entschuldigt, dass es Änderungen verspricht, dass irgendetwas besser wird, sondern du hast halt hier von einem Programm, das nichts anderes macht als den ganzen Tag Text und Bilder zu generieren.

00:59:26: Hast du einen Text, den du jetzt nutzt, um ihn sozusagen zu zitieren?

00:59:30: Das macht aber das Problem ja nicht besser und löst das Problem nicht.

00:59:34: Hilft aber uns allen einfach nur noch mal klarmachen zu können.

00:59:37: Leute laden keine Bilder, laden nichts auf Exhoch.

00:59:40: Idealerweise findet da einfach nicht statt, weil das ist ein Tool, das im Teufel auch einfach... ... knallhart von allen Leuten gegen euch selber verwendet wird.

00:59:48: Ja, und ich möchte ... ... ich möchte in einem journalistischen Medium ... ... nicht lesen, wofür Grog sich entschuldigt hat, ... ... sondern ich möchte lesen, ... ... ob das Unternehmen erreichbar war ... ... oder ... ... einfach ... ... die Kommunikation verweigert hat.

01:00:03: Ja.

01:00:04: Also ... ... der Satz, den ... ... die Zeit zum Beispiel hat, ist ... ... die Verbreitung vom ... ... Kinderpornografischen Material ist ... ... illegal und verboten.

01:00:11: Zitat Ende schrieb die KI.

01:00:16: Wenn das ja so anfängt, dann weiß ich auch nicht.

01:00:19: Und ich möchte gerne den Interview wissen, der Verantwortung trägt

01:00:23: und

01:00:23: nicht eine Software, die keine Verantwortung oder für die jemand Verantwortung zu tragen hat, sagen wir so.

01:00:28: Aber es ist so, dass zumindest, dass auch schon in der Politik angekommen ist, also das Indische, ein Indisches Ministerium hat jetzt ex aufgefordert, GROC zu reparieren, um die Erstellung, ob Zöner Inhalte zu blockieren und gibt seventy Stunden Zeit, ein Begriff vorzulegen, ansonsten würden sie die Safe Harbor Immunität verlieren.

01:00:47: Gleichzeitig gibt es auch in Frankreich eine Untersuchung.

01:00:50: Da laufen ja sowieso schon mehrere Untersuchungen gegen X und XAI.

01:00:54: Und da hat jetzt auch die Französischen Staatsanwälter Ermittlungen aufgenommen, um zu untersuchen, was da genau passiert ist, wie so Minderjährige dort ohne Einverständnis fast nackt gezeigt wurden.

01:01:06: Und das könnte auch hier Geld strafen oder sogar Haft mit sich bringen.

01:01:10: Aber ich weiß nicht, ob man Grog einsperren kann an der Stelle.

01:01:13: Wie gesagt, die Verantwortlichen.

01:01:15: Exakt.

01:01:16: Ein fantastischer Tag übrigens, um das noch kurz dran zu hängen.

01:01:19: Ein fantastischer Tag übrigens, um selber GROC Business vorzustellen.

01:01:23: Also am selben Tag, an dem dieser Skandal durchs Netz ging, hat XAI angekündigt, dass es jetzt GROC Business für dreißig Euro pro Arbeitsplatz und Monat und GROC Enterprise gibt, um in Unternehmen den Chefnack darstellen zu lassen oder so.

01:01:38: Ich nutze lieber Sprachmodelle, die vertrauenswürdig sind.

01:01:41: im Rahmen der Vertrauenswürdigkeit, die bei Sprachmodellen gegeben ist.

01:01:49: Und hoffe, dass dieses Thema für das Thema... einen angemessenen Abschluss findet.

01:01:59: Was glaubst du denn?

01:02:00: Grock hat den Holocaust geleugnet im letzten Jahr, hat von einem Genozid geredet, den es nicht gegeben hat.

01:02:05: Also wir haben so viele Geschichten von Grock erlebt, dass das ja eigentlich nur ein weiteres Baustein ist für ein Bild, das wir sowieso schon die ganze Zeit gehabt haben.

01:02:17: Leider.

01:02:18: Das ist das ärgerlichste daran.

01:02:20: Es ist nicht überraschend.

01:02:21: Und das ist so schäbig.

01:02:24: So.

01:02:25: Ja.

01:02:26: Kriegen wir irgendwie einen Dreh zum grauen Haken?

01:02:28: Ich war ganz

01:02:30: überrascht, wie viele Leute von euch an dieser Abstimmung teilgenommen haben.

01:02:32: Zu dem wichtigsten, also jetzt, wo selbst der FIFA-Friedenspreis jede Bedeutung verloren hat, ist es der wichtigste Preis, den es überhaupt noch gibt.

01:02:40: Und das ist der hier.

01:02:51: Also es haben viele Leute an dieser Abstimmung teilgenommen und trotzdem, und das ist, finde ich, krass.

01:02:56: ... ist der Unterschied zwischen Platz eins und Platz zwei ... ... neun und dreißig Stimmen groß.

01:03:02: Das ist crazy ... ... und damit ein genauso großer Abstand ... ... wie viele Stimmen die letztplatzierte Person bekommen hat.

01:03:12: Das ist schon krass.

01:03:15: Mehr werden nicht in die absoluten Zahlen gehen, ... ... das wäre vielleicht gemein, aber werden Prozente vorlesen.

01:03:19: Ich würde sagen, wir stellen alle ... ... also wir müssen nicht alle noch mal genau vorstellen, ... ... aber wir gehen von Platz sieben runter, ... ... um zu sagen, wer Platz eins hat, oder?

01:03:26: So würde ich sagen,

01:03:28: so würde ich sagen.

01:03:30: Dann würde ich ja, also wenn ich jetzt mit Platz sieben anfange, wäre ich nachher der, der Platz eins vorträgt.

01:03:35: Und ich finde das gebührt dir, weil das, ne wirklich.

01:03:39: Auf Platz sieben?

01:03:40: Ja.

01:03:41: Mit eins, drei Prozent.

01:03:43: Die Tuningwerkstatt Brabos für das gefälschte Auto.

01:03:47: Falls ihr wissen wollt, was es damit genau auf sich hat, wir haben das alles vorgestellt.

01:03:50: In der Episode graue Haken heißt die, glaube ich, oder da taucht auf jeden Fall ein grauer Haken auf.

01:03:55: Wir müssen die noch mal ganz genau auseinandernehmen.

01:03:57: Aber eins, drei Prozent Platz sieben.

01:03:59: Ja, Platz sechs, eins, neun Prozent.

01:04:03: Die haben sich an, wie nennt man das, Fuß an Fußrennen geliefert.

01:04:09: Ein Foto not finished quasi.

01:04:11: Landet Veronica Ferris.

01:04:13: Die Schauspielerin Veronica Ferris für ihr geklautes Reel.

01:04:17: Habe ich überrascht.

01:04:19: Ja, vielleicht sollte sie in... Ach so, dass sie so weit hinten landet, hatte ich überrascht.

01:04:23: Ja,

01:04:24: Reel-Claw ist kein Kavalierstilikt.

01:04:27: Ja gut, aber die anderen Dinge sind erst recht kein Kavalierstilikt, zu dem wir gleich kommen.

01:04:33: Ich war traurig auch bei einem, der irgendwo in der Mitte platzierten, war mir auch zu wenig.

01:04:36: Aber ey, das ist Demokratie.

01:04:42: Platz fünf.

01:04:43: Für den Transportkonzern, die Deutsche Bahn und die Schauspielerin Anke Engelke mit vier Komma sechs Prozent auf Platz fünf gelandet für Bohr Bahnen.

01:04:51: Ja.

01:04:54: Auf Platz vier und da war ich wirklich traurig, dass er nicht wesentlich weiter vorne gelandet ist.

01:05:00: Er wäre mein Kandidat für sämtliche Negativpreise.

01:05:02: Wolfram Weimar, Staatsminister für Kultur und Medien für den Weimar Tahr.

01:05:08: Hast du schon gesagt, wie viel Prozent?

01:05:09: Neun

01:05:10: Komma vier Prozent.

01:05:11: Neun Komma

01:05:11: vier Prozent.

01:05:13: Wir kommen aufs Treppchen.

01:05:14: Da hätte ich auch mehr erwartet, bin ich ehrlich.

01:05:18: Aber das ist Demokratie.

01:05:19: mit siebzehn Komma vier Prozent auf Platz drei.

01:05:21: Ja, kaltscher Kandeler für Mausikate.

01:05:24: Den können wir jetzt mal erklären, wie man von A nach Platz drei kommt.

01:05:28: Würdest du das auch Crow vorschlagen oder Drake?

01:05:31: Siebzehn

01:05:33: Komma vier Prozent.

01:05:35: Ja, kaltscher Kandeler.

01:05:36: So, dann Platz zwei.

01:05:38: Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner für ihren Instagram-Account.

01:05:44: Ganz knapp.

01:05:45: Mit vorne.

01:05:46: Einen dreißig Komma sechs Prozent, übrigens bei zwei.

01:05:48: Und Platz eins mit dreißig Komma acht Prozent.

01:05:52: Jemand, der diesen Preis vermutlich mehr verdient hat als die anderen.

01:05:56: Also so sagt nicht nur die Abstimmung, sondern auch die Tatsache, dass wir hier nicht nur einen Verhalten, nicht nur einen Post auszeichnen, nicht nur einen Moment, sondern das Digitale Lebenswerk für den Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Markus Söder mit dreidreißig, acht Prozent.

01:06:12: Zu Recht.

01:06:12: Wir

01:06:13: klatschen, großen Applaus, Markus Söder.

01:06:14: Herzlichen Glückwunsch.

01:06:15: Herzlichen

01:06:15: Glückwunsch.

01:06:16: Und das Schöne ist, Markus Söder hat seinen Sitz ja in München.

01:06:21: Und der erste Stopp unserer Tour, der ist ja in München.

01:06:25: Und ich werde mir das Porto sparen und werde da in dieser Staatskanzlei oder wie es in Bayern heißt, werde ich mal vorbeigehen und schauen, ob ich den nicht persönlich überreichen kann.

01:06:36: Viel Erfolg.

01:06:37: Danke.

01:06:39: Möchte ich dir im Namen aller Hakis hier schon mal mitgeben.

01:06:42: Also, ich finde, wenn er nicht erreichbar ist, dann erwarte ich, dass er hier in diesem Podcast kommt.

01:06:48: Das wäre auch toll.

01:06:49: Und ihn sozusagen virtuell zumindest entgegenimmt.

01:06:51: Oder vielleicht

01:06:51: eine Großbotschaft schickt, wenigstens.

01:06:54: Mit einem Wurst in der Hand.

01:06:55: Eine Wurstbotschaft.

01:06:57: Ein geklautes Reel als Großbotschaft.

01:07:01: Oder vielleicht kann ein Konzert auf dem siebzehnten Geburtstag eines Fans spielen.

01:07:06: Und fährt mit dem gefälschten Auto vor.

01:07:08: Oder mit der Bahn.

01:07:09: Oder mit der Bahn.

01:07:09: Ey, man weiß es nicht.

01:07:12: Das ist der graue Haken-Zentranzig.

01:07:14: Ab jetzt.

01:07:15: Und das ist ne Neuerung.

01:07:16: könnt ihr an grauerhaken-at-hakenlern.org Vorschläge sammeln, wer den grauen Haken im Jahr ist.

01:07:22: Wir werden vermutlich, das kann ich schon mal dazu sagen, um ein paar Kategorien erweitern.

01:07:26: Also, aber trotzdem, ihr könnt natürlich jetzt schon vorschlagen, damit das nicht am Ende des Jahres so geknubbelt kommt.

01:07:32: Ja, und das ist, man bleibt auch fokussierter, was es angeht, so übers Jahr gesehen einfach.

01:07:38: Man muss wach bleiben und wir haben dadurch die Garantie, dass wir am Ende des Jahres, wenn wir dann erst im November sagen würden, so jetzt einreichen und so, das wird dann nichts vergessen.

01:07:45: Es wird ja genug Peinlichkeiten geben.

01:07:48: Und bitte schon jetzt an grauerhaken-at-haken-rann.org jederzeit eure Vorschläge.

01:07:55: Ich denke, wir werden zwischendurch auch noch mal darauf hinweisen.

01:08:01: Und eine Sache, die wir heute nicht reingekriegt haben, die mich aber auch bewegt, die ich jetzt so im Nebensatz abschließe, es gab ja ein paar Versprechen, die im letzten Jahr nicht eingehalten wurden.

01:08:09: Und allen Versprechen...

01:08:11: Nur im letzten Jahr?

01:08:13: Immer?

01:08:13: Ja, ich weiß, wir beide wollten mal Biografien vorlesen und so, aber es geht um was anderes.

01:08:18: Und zwar sollte ja eigentlich schon im Sommer, dann wurde es aber immer auf Ende des Jahres verzögert, das Trump-Phone T-One, T-One, auf den Markt kommen.

01:08:27: Und ich habe ja versprochen, dass ich das testen werde.

01:08:30: Jetzt gibt es aber leider das Telefon nicht.

01:08:33: Und es gibt keinen neuen Termin.

01:08:34: und es wurde gesagt, wegen des Shutdowns, die die Demokraten verantwortet haben, gibt es das Telefon nicht.

01:08:39: Deswegen gibt es kein, erst mal ist es erst mal republikanisches Framing natürlich.

01:08:44: Zum anderen gibt es dieses Telefon nicht und wir werden das wahrscheinlich niemals bekommen.

01:08:47: Ja übrigens nicht nur, also es ist nicht nur das wurde gesagt, sondern also erst mal.

01:08:51: Geschäftsführung und Pressevertreter von Trump Mobile waren grundsätzlich gar nicht erreichbar und die Financial Times hat einfach den Kundendienst angerufen und der hat gesagt, ja war der Shutdown im Oktober.

01:09:03: Ja

01:09:03: natürlich sind die nicht erreichbar, die haben ja auch kein Telefon.

01:09:06: Weil die FCC lahm umgelegt war und der Kundendienst sagt ja Ende Januar vielleicht.

01:09:17: Wir gehen auf Tour.

01:09:18: Im Januar und Februar, also mit etwas Glück kannst du zu dem Termin im Februar dann dein T-One Smartphone schon mitbringen.

01:09:26: Zweiundzwanzigster

01:09:28: Januar München, juristische Bibliothek ausgebucht.

01:09:32: Ja.

01:09:32: Fünfundzwanzigster Januar Köln, die Wohngemeinschaft.

01:09:35: Noch fünf oder sechs Tickets.

01:09:37: Also, wenn ihr kommen wollt, holt euch jetzt schnell eine Karte.

01:09:40: Zehnter Februar, Leipzig, Garage Ost.

01:09:43: Da haben wir noch ein bisschen Platz, aber auch nicht mehr so viel.

01:09:46: Zwölfter Februar Berlin, Theater verlängertes Wohnzimmer, zwei von vier Terminen ausverkauft, einer fast ausverkauft.

01:09:52: Respekt.

01:09:54: Ja, und es gibt ganz viele Fragen, dass wir das irgendwie auch noch verlängern müssen.

01:09:57: Also Hamburg hat sich schon gemeldet, Stuttgart und so.

01:09:59: Wir werden wollen den zweiten Teil der Tour nachreichen.

01:10:02: Ja.

01:10:03: So, das war's für den Jahresaufteil.

01:10:07: Für

01:10:07: dieses Jahr.

01:10:09: Wir sehen uns nächstes Jahr wieder.

01:10:10: Ciao.

01:10:13: Nein, also wann wir uns wieder hören, Dennis, werden wir gleich mal nach dieser Folge miteinander besprechen müssen.

01:10:17: Ansonsten

01:10:18: hört

01:10:18: ihr hier, liebe Hakis, uns wieder am Mittwoch, dann auch wieder in einem normalen Rhythmus und dann sind wir auch wieder ein bisschen mehr auf... Punkt.

01:10:26: Dann mit Nikola Balkenhol, wenn nicht mal wieder eine Bombenenschärfung dazwischen kommt.

01:10:29: Wir freuen uns drauf.

01:10:31: Habt einen ganz tollen Wochenstart, einen ganz tollen ersten Arbeitstag.

01:10:34: Er fühlt sich wahrscheinlich für euch genauso an wie für uns diese Aufnahme.

01:10:36: Aber so ist es, haltet durch.

01:10:38: in sechs Wochen seid ihr wieder so sehr im Alltagstrott, dass ihr euch an heute nicht mehr erinnern könnt und an das Gefühl der Erholbarheit.

01:10:45: Sagt man so, Erholung.

01:10:46: Erholbarheit, sagt man,

01:10:48: ja.

01:10:48: So, danke fürs Zuhören und guten Start ins Jahr und wir hören uns Mittwoch wieder.

01:10:52: Danke.

01:10:55: Sagst du noch Tschüss.

01:10:57: Ach so,

01:10:57: tschüss!

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